Wir über uns Zwerg, nach links schauend

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Entstehung des Vereines
Betrieb des Kindergartens
Krabbel- und Spielgruppen
Informationsaustausch
Vereinsstruktur
Vereinsmitgliedschaft


Entstehung des Vereines

Der Verein Brüser Zwerge e.V. ist aus einer Elterninitiative entstanden, die sich im schnell wachsenden Stadtteil Bonn-Brüser Berg sehr früh für die Schaffung einer ausreichenden Anzahl von Kindergartenplätzen einsetzte.

Die Initiative beschränkte sich dabei nicht allein auf die Forderung nach Einrichtung dieser benötigten Plätze, sondern zeigte auch Bereitschaft für die verantwortliche Übernahme einer Trägerschaft.

Am 23. April 1990 konstituierte sich diese Elterninitiative als Verein und gab sich eine Satzung, auf deren Basis die Eintragung beim 

Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn erfolgte und die Gemeinnützigkeit des Vereins durch das Finanzamt Bonn-Außenstadt zuerkannt wurde.

In ihrer derzeit gültigen Fassung vom 27.10.93 definiert diese Satzung den Vereinszweck durch folgende drei Hauptziele:

a) Betrieb einer Tageseinrichtung für Kinder,
b) Durchführung von Krabbel- und Spielgruppen und 
c) Förderung des Informationsaustausches von Erziehungsberechtigten.
 

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Betrieb des Kindergartens

Nachdem die Bezirksvertretung Hardtberg Ende 1990 die Einrichtung eines "Kindergartenprovisoriums als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des 3. Kindergartenneubaus" beschloß, entschieden sich die im Stadtteil wohnenden Eltern bei der anschließenden durch die Stadt durchgeführten Befragung mit Mehrheit für eine Trägerschaft durch die Brüser Zwerge.

Nach relativ kurzer Bauzeit konnte der Kindergarten im Juni 1991 eröffnet werden. 
Mit der Übernahme der Trägerschaft erwuchsen dem Verein nun völlig neue Aufgaben; während die Stadt Bonn Grundstück, Gebäude und Einrichtung zur Verfügung stellte, obliegen dem Verein nun die gesamte Organisation zum Betrieb des Kindergartens und insbesondere auch alle Pflichten und Rechte als Arbeitgeber der Erzieherinnen und sonstigen Beschäftigten. Diese Personal- und Organisationsaufgaben werden vom Vereinsvorstand wahrgenommen. 

Mitte 1991 schloß sich der Verein dem PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband an, der neben allgemeiner und juristischer Beratung auch andere Serviceleistungen (z.B. Gehaltsberechnung durch PARIDienst) im Zusammenhang mit Tageseinrichtungen anbietet.

Als Betreuungsform hatte die Elternschaft bei der Einrichtung des Kindergartens den reinen Kindergartenbetrieb (ohne Über-Mittag-Betreuung !) gewählt. 
Die derzeitigen baulichen Gegebenheiten würden - selbst bei entsprechendem Elternwillen - eine andere Betreuungsform auch kaum zulassen. 

Wesentlicher Bestandteil der Trägerschaft unseres Kindergartens durch unseren Verein ist aber auch die Elternmitarbeit. Diese ist insbesondere gefragt bei so alltäglichen Dingen wie Reinigung, Instandhaltung (kleinere Reparaturarbeiten), Pflege der Außenanlagen (Rasenmähen !), Winterdienst und ähnlichem; im "Notfall" wird von den Eltern der die Tageseinrichtung besuchenden Kinder auch erwartet, daß sie im Kindergarten eine Aufsichtsfunktion übernehmen. Der Verein ist als Träger für alle diese Fragen selbstverantwortlich und kann zu ihrer Erledigung z.B. nicht auf die entsprechenden Dienste der Stadt Bonn zurückgreifen. 

Andererseits sind die öffentlichen Zuschüsse zu den Betriebskosten auch nicht so großzügig bemessen, daß der Verein all diese Tätigkeiten durch bezahlte Kräfte erledigen lassen könnte. Auch der zusätzliche Elternbeitrag in Höhe von z.Z. 36,- DM monatlich, den wir als privater Träger erheben müssen, reicht nicht aus, um solche Kosten zu decken. Die Bereitschaft der Eltern zur aktiven Mitarbeit hat daher bei der Vergabe von freiwerdenden Kindergartenplätzen ihren Stellenwert.

Weitere Einzelheiten zu den Aufnahmekriterien und zu anderen den Kindergartenbetrieb betreffenden Fragen werden im Pädagogischen Konzept bzw. der Kindergartenordnung geregelt. 

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Krabbel- und Spielgruppen

Das zweite "Standbein" des Vereins sind die Krabbel- und Spielgruppen, deren "Tradition" in die Zeit vor der offiziellen Vereinsgründung zurückreicht und die ursprünglich in Privatwohnungen der Initiativ-Mitglieder durchgeführt wurden.

Aus diesen Anfängen sind inzwischen drei Spielgruppen für verschiedene Altersgruppen entstanden, die sich im ev. Gemeindezentrum (Borsigallee 23-25) treffen. Dabei sind folgende Termine / Altersgruppen vorgesehen:
 
Wochentag  Uhrzeit  Angebot  für Altersgruppe 
Montags  09:00 - 11:00  Betreute (feste) Spielgruppe  ab 2,5 Jahren 
Mittwochs 09:00 - 10:30 Offene Spielgruppe ab 2 Jahren 
10:30 - 12:00  Offene Spielgruppe  1 - 2 Jahren 
Donnerstags  09:00 - 10:30  Betreute (feste) Spielgruppe  ab 2,5 Jahren 
10:30 - 12:00  Offene Spielgruppe  nur Krabbelkinder 

Die Organisation und Durchführung der offenen Spielgruppen regeln die teilnehmenden Familien selbst. Im Gegensatz zur betreuten Spielgruppe wird für die Teilnahme an den offenen Gruppen kein spezieller Beitrag erhoben.
Da aber auch diese Gruppen dem Verein Kosten verursachen (insbesondere Versicherungen, Ausstattung mit Spielzeug und Bastelmaterial, Extras für Feiern), sind wir darauf angewiesen, daß Eltern, die regelmäßig mit ihren Kindern an den Spielgruppen teilnehmen, Mitglied des Vereins werden und sich über den Mitgliedsbeitrag solidarisch an den Kosten beteiligen.
Wer zunächst nur einmal "hineinschnuppern" möchte, ohne sich gleich an den Verein binden zu wollen, kann dies natürlich gern tun, bitte haben Sie aber dafür Verständnis, daß wir wegen der uns entstehenden Kosten diese Schnupperbesuche zahlenmäßig beschränken müssen.

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Informationsaustausch

Regelmäßig an jedem 2. Mittwoch im Monat findet im Restaurant "Im Steingarten" (Von-Guericke-Allee 5) um 20.00 Uhr ein Vereinsstammtisch statt. Im Vordergrund dieses Stammtisches steht das persönliche Kennenlernen der Vereinsmitglieder. Er bietet darüber hinaus den Mitgliedern die Möglichkeit, sich über das laufende Vereinsgeschehen zu informieren. Selbstverständlich ist dieser Stammtisch auch ein geeignetes Forum, um über Erziehungsfragen zu diskutieren.

Als Informationsangebot stellt der Verein den Mitgliedern "mobile", die zweimonatlich erscheinende "Zeitschrift für junge Eltern" aus dem Herder-Verlag zur Verfügung; die Zeitschrift wird jeweils bei Erscheinen im Kindergarten und in den Spielgruppen ausgelegt. Daneben möchte der Verein als weiteres Informationsangebot in unregelmäßigen Abständen Informations- und Diskussionsabende zu bestimmten Themen der Kindererziehung durchführen. Je nach Thema werden zu solchen Abenden sachkundige Referent(inn)en eingeladen. Die Vereinsmitglieder werden rechtzeitig und in der Regel schriftlich über solche Abende informiert.

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Vereinsstruktur

Gemäß der oben schon erwähnten Satzung hat der Verein Brüser Zwerge e.V. zwei Organe, Mitgliederversammlung und Vorstand, deren Aufgaben im einzelnen auch in der Satzung beschrieben sind.
Seit dem 11.05.00 wird der Vorstand aus folgenden Mitgliedern gebildet (in Klammern Zuständigkeiten gemäß interner Aufgabenverteilung):

1. Vorsitzender: Roland Schmalenberg, Morseweg 4, 53125 Bonn, Tel. 25 03 18
(Personalangelegenheiten Kindergarten, Organisation Elternmitarbeit, Außenkontakte)

2. Vorsitzender: Wolfgang Kemmler, Celsiusstr. 58, 53125 Bonn, Tel. 25 38 55
(Finanzielle Angelegenheiten des Kindergartens, Kontakte zum PARITÄTISCHEN)

Kassiererin: Karin Preuß, Witterschlicker Allee 11a, 53125 Bonn, Tel. 64 74 79
(Finanzielle Angelegenheiten des Vereins und des Kindergartenpersonals, Versicherungsangelegenheiten)

Schriftführer: Oliver Büge, Hankelstraße 18, 53125 Bonn, Tel. 25 63 27
(Mitgliederbetreuung, Allgemeiner Schriftverkehr)

Beisitzerin: Asma Klement, Edisonallee 4, 53125 Bonn, Tel. 25 69 54
(Spielgruppen)

Beisitzerin: Dagmar Engel, Fockestraße 26, 53125 Bonn, Tel. 298175
(Spielgruppen)

Unabhängig von der genannten Aufgabenverteilung ist jedes Vorstandsmitglied aber grundsätzlich für alle den Verein und insbesondere auch den Kindergarten und die Spielgruppen betreffenden Fragen zuständig und ansprechbar.

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Vereinsmitgliedschaft

Die Vereinssatzung bestimmt, daß nur Eltern, die ein Kind in der Tageseinrichtung der Brüser Zwerge betreuen lassen, ordentliche und damit stimmberechtigte Mitglieder werden können. Die Beschränkung des Stimmrechts auf lediglich einen Teil der Vereinsmitglieder ist im Hinblick auf eine Vorschrift im "Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder" notwendig, damit der Verein in den Genuß des Höchstsatzes der öffentlichen Zuschüsse für den Betrieb des Kindergartens kommt.

Alle nicht stimmberechtigten Mitglieder werden als fördernde Mitglieder geführt, wobei dieser Begriff keineswegs beinhaltet, daß diese Mitglieder nicht aktiv am Vereinsgeschehen teilnehmen könnten.

Der Erwerb der Mitgliedschaft verpflichtet zur Zahlung des Mitgliedsbeitrags, der z.Z. bei 60 DM jährlich liegt. Mitglieder, die erst im laufenden Jahr in den Verein eintreten, zahlen ab Beitrittsmonat den anteiligen Jahresbeitrag (5 DM pro angefangenem Monat).

Der Erwerb der Mitgliedschaft begründet nicht automatisch einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz.

Eine Kündigung der Vereinsmitgliedschaft ist mit einer Frist von 4 Wochen zum Jahresende möglich.

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© 11.05.2000  Roland Schmalenberg, brz@bonn.iz-soz.de  Seiten-Zugriffe seit dem 02.02.98