Migration im WWW

 

IAB - Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Website: http://www.iab.de
Verwaltungszentrum der Bundesanstalt für Arbeit, Regensburger Str. 104, 90478 Nürnberg
Postanschrift: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, Postfach, 90327 Nürnberg, Fax: 0911/179-3258

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ist seit 1967 die Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit (BA). Es ist in 10 Arbeitsbereiche gegliedert.
Bereich 1: Langfristige Vorausschau und internationale Analysen
Bereich 2: Analyse und Vorausschau der kurzfristigen Arbeitsmarktentwicklungen; Arbeitszeitforschung
Bereich 3: Soziologische Arbeitsmarktforschung
Bereich 4: Berufs- und Qualifikationsforschung
Bereich 5: Betriebliche Arbeitsnachfrage- und Innovationsforschung
Bereich 6: Statistische Methoden und Analysen; regionale Arbeitsmarktforschung
Bereich 7: Dokumentation und Information
Bereich 8: Publizistische Umsetzung und allgemeine Forschungsorganisation
Bereich 9: Informationsverarbeitung, Systementwicklung und IKT-Innovationsmanagement
Bereich 10: Wissenschaftliche Praxisbegleitung
Veröffentlichungen: Wissenschaftliche Veröffentlichungen: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung - Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung - IAB Topics (ab Nr.18 im Volltext)
Schriften zur Forschungsumsetzung: IAB Kurzbericht (ab Nr. 3/1997 im Volltext) - IAB Werkstattbericht (einzelne Hefte im Volltext) - Beschäftigungstrends ( im Volltext ) - IAB-Materialien (ab Nr. 1 /1999 im Volltext)

Onlineinformation zum  Thema

iaf - Verband binationaler Familien und Partnerschaften
Website: http://www.uni-marburg.de/dir/GRUPPEN/PROJEKTE/IAF.HTML
Email : Verband-Binationaler@t-online.de
iaf-Bundesgeschäftsstelle - Ludolfusstr. 2-4 - 60487 Frankfurt
Tel.069- 713756-0 oder 707508-8/-9

Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften ist eine bundesweite Selbsthilfeorganisation binationaler Familien und Partnerschaften, die vor 25 Jahren als 'Interessengemeinschaft der mit Ausländern verheirateten Frauen' gegründet wurde. Sie hat sich zusammengeschlossen mit dem Ziel, die rechtliche und gesellschaftliche Situation binationaler Familien und Partnerschaften sowie der in Deutschland lebenden MigrantInnen zu verbessern.  Überwiegend hat der Verband binationale Paare mit einer deutschen Partnerin und einem nicht-deutschen Partner als Mitglieder. In steigender Anzahl kommen jedoch auch ausländische Frauen, Männer und Paare zu ihnen, von denen keine/r deutscher Nationalität ist. In über 50 Städten des Bundesgebietes gibt es iaf-Gruppen. In der Türkei und Griechenland sind Auslandsgruppen des Verbandes entstanden. iaf pflegt Kontakte zu Binationalen in 45 Ländern. Der Sitz  befindet sich in Frankfurt am Main. Als gemeinnütziger Verein ist er Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, dem Deutschen Frauenrat und dem Paritätischen Bildungswerk.
Was tut die iaf?
Die iaf kämpft gegen Rassismus und gegen jede Form von Diskriminierung, setzt sich für die Rechte der Binationalen ein und stellt Forderungen an Gesetzgeber und PolitikerInnen, bietet Beratung zu ausländerrechtlichen und psychosozialen sowie interkulturellen Fragen, fördert interkulturelle Erziehung und informiert über Chancen und Möglichkeiten interkulturellen Zusammenlebens, unterstützt Binationale, sich mit ihrer interkulturellen Lebenssituation auseinander zusetzen und sich auszutauschen.

IBKM - Institut für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen
Website: http://www.uni-oldenburg.de/fb1/ibkm/ 
Email: brasch@admin3.uni-oldenburg.de/fb1/ibkm
Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg - Postfach 2503 - 26111 Oldenburg
Tel: 0441/798-4008 - Fax:0441/798-2189/2239

Das Institut für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen ist eine interdisziplinäre wissenschaftliche Einrichtung der Fachbereiche 1 (Erziehungswissenschaft), 11 (Literatur- und Sprachwissenschaft) und 3 (Sozialwissenschaften) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg unter der Verantwortung des Fachbereiches 1. Es dient der Lehre, Forschung und Weiterbildung in interkulturellen Feldern und ist verantwortlich für den Diplomstudiengang "Interkulturelle Pädagogik und Beratung", für das "Ergänzungsstudium für den Unterricht für Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Muttersprache ­ interkultureller Deutschunterricht" sowie für die Anteile Deutsch als Fremd- und Zweitsprache bzw. interkultureller Pädagogik in den verschiedenen Diplom-, Magister- und Lehramtsstudiengängen.

Onlineinformation

  • Mitglieder des Instituts 
  • Informationen zu Studiengängen   
    Diplomstudiengang "Interkulturelle Pädagogik"
    "Ergänzungsstudium für den Unterricht für Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Muttersprache - interkultureller Deutschunterricht"
  • Forschung und Projekte
    - Dezentrale Flüchtlingssozialarbeit in Niedersachsen
    - EMPLOYMENT-INTEGRA, Berufliche Qualifizierung von Flüchtlingen und MigrantInnen in Niedersachsen
    Das Projekt EMPLOYMENT-INTEGRA, das federführend vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) durchgeführt wird, zeichnet sich durch eine enge Kooperation mit dem IBKM und die Verzahnung mit der Flüchtlingssozialarbeit in Niedersachsen aus. Die Zusammenarbeit erstreckt sich vor allem auf die Unterstützung der Qualifizierungsmaßnahmen, der transnationalen Kooperation und der Evaluation des Projekts.
    - Kontaktstudium "Interkulturelle Kompetenz" für Fachkräfte in Beratung, Verwaltung und Bildung (in Kooperation mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung)
    - Projekt "Interkulturelle Qualifizierung von Lehrpersonal zur Unterstützung des Wiederaufbaus von Bildungseinrichtungen im Kosovo"
    - Projekt "Europäische Bildungskooperationen in schulischen und außerschulischen Feldern"
    - Projekt für interkulturelle Bildung, kooperative Bildungsforschung und Grundbildung bei Behinderung im Ost-West- und Nord-Süd Verbund
  • Lehrveranstaltungen
  • Veröffentlichungen
  • Aktuelles

IBL - Institut für angewandte Biographie- und Lebensweltforschung, Universität Bremen
Website: http://www.ibl.uni-bremen.de/ 
Email: ibl@ibl.uni-bremen.de
Institut für angewandte Biographie- und Lebensweltforschung (IBL) - c/o Prof. Dr. Wilhelm Mader
Universität Bremen - Fachbereich 12 - Postfach 330 440 - D-28334 Bremen
Tel.: +49 421 218-2042 / -2051 - Fax: +49 421 218-4043

Das Institut für angewandte Biographie- und Lebensweltforschung (IBL) ist Ende 1993 als Wissenschaftliche Einheit an der Universität Bremen eingerichtet worden. Zur Gründungsidee gehören zwei wissenschaftspolitische Optionen, die in der Tradition der Bremer Universität stehen: Interdisziplinarität und die Verbindung von Theorie und Empirie, von wissenschaftlicher Forschung und praktischen Anwendungsproblemen. Interdisziplinarität und Anwendungsorientierung sind nicht abstraktes Programm, sondern genuiner Bestandteil der Forschungsansätze, die sich mit den Stichworten Biographie und Lebenswelt verbinden
Dissertationsprojekt: Biographie und Migration
Zur Situation italienischer MigrantInnen in Nordeuropa
Mitarbeiterin: Stefania Bergamini - Via Brunellesci 9 - I-37138 Verona - Tel/Fax: 0039-45-574869 E-Mail: steber@chiostro.univr.it
Laufzeit: 1.10.1995 - 30.9.1997
Finanzierung: ERASMUS-Programm, Comune di Verona, private Mittel
Die Studie über italienische MigrantInnen in Deutschland hat das Ziel, diejenigen Faktoren in biographischen Prozessen zu identifizieren, die die Eingliederung der Einwanderer in die Realität des Gastlandes behindert oder gefördert haben. Die Kenntnis solcher Faktoren ist die Grundlage für pädagogische Interventionen, die persönliches Wachstum der ImmigrantInnen unterstützen.

IBS - Institut für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik, Universität Bielefeld
Website: http://www.ibs.uni-bielefeld.de/
Email: s. Personen- und Telefonliste des IBS
Institut für Bevölkerungsforschung und Sozialpolitik (IBS) / Institute for Population Research and Social Policy
Universität Bielefeld - Postfach 100131 - D-33501 Bielefeld
Tel.: 0521/106-5162 Fax: 0521/106-6009

Forschungsschwerpunkt des IBS ist u.a.: Multiregionale Demographie und Migrationsforschung, insbesondere für die Bundesrepublik Deutschland (Binnen- und Außenwanderungen)

Onlineinformation

  • Institutsinformationen / Organisation: Übersicht mit Aufgaben und Geschichte, Anschriften, Aktuelles, Termine, Tagungen, Vorstand und Organe
    Forschungsprojekte Forschungsgebiete, Forschungsberichte, Projekte ( u.a. "Simulationsrechnungen zur Entwicklung der Altersstruktur stabiler Bevölkerungen unter besonderer Berücksichtigung von Migrationsprozessen"; "Aktuelle Entwicklung der Wanderungen älterer Menschen in Nordrhein-Westfalen", "Programmsystem für multiregionale Bevölkerungssimulations- und Projektionsrechnungen"," Bevölkerungsentwicklung, Binnenmigration und Waldvernichtung in Indonesien")
  • Publikationen (Veröffentlichungen der IBS Mitglieder ab 1993; Publikationsverzeichnis der Schriftenreihen des IBS)
    pdf Volltextdokumente:
    Prof. Dr. Herwig Birg: "Auswirkungen und Kosten der Zuwanderung nach Deutschland" Gutachten im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums des Innern
    Dr. E.-Jürgen Flöthmann: "Binnenmigration und lokale Bevölkerungsentwicklung in Deutschland"
  • Lehre (Veranstaltungen und Kolloquien)

IDA - Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V.
Website: http://www.IDAeV.de
Email: Info@IDAeV.de
IDA e.V.- Friedrichstraße 61a - 40217 Düsseldorf
Tel: 0211/371026 - Fax: 0211/382188

Zu den Aufgaben von IDA zählt es, über Beobachtungen und Entwicklungen von Fremdenfeindlichkeit zu informieren. IDA sammelt Informationen aus den Themenbereichen Rassismus, Rechtsextremismus, Flucht / Asyl / Migration und multikulturelle Gesellschaft und gibt sie an interessierte Personen und Organisationen weiter. Dies sind vorwiegend Jugendverbände, Vereine, Initiativen, Schulen und MultiplikatorInnen aus der Jugendarbeit. Einen Arbeitsschwerpunkt stellt die Erstellung und jährliche Aktualisierung von Verzeichnissen dar. In diesen werden Materialien, Adressen, Organisationen und Personen vorgestellt. Weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Zusammenstellung von Texten, Arbeitsberichten und Materialien in Broschüren, die sich für MultiplikatorInnen in Schule und Jugendarbeit eignen.
Schließlich veranstaltet IDA einmal jährlich eine größere Fachtagung oder Konferenz zu aktuellen Themen.

Onlineinformation

Informationen über IDA e.V. | Aktuelle Informationen | Lesenswertes: IDA Infomail, Reader, Texte, Verzeichnisse etc. | AnbieterInnen von Trainings in den Themenbereichen Interkulturelle Methoden, Antirassistische Ansätze und Konfliktlösungsstrategien | Projekte | IDA-NRW

IFAD - Institut für angewandte Demographie, Berlin
Website: http://www.b.shuttle.de/ifad/ifadhomepage.html
Email: ifad@ifad.b.shuttle.de
Geschäftsführer : Dr. Harald Michel
Berlin: Sophienstraße 3 - D-10178 Berlin
Telefon: + 49 30 / 28 59 96 25 - Fax: + 49 30 / 28 59 96 26
Brandenburg: Neumühle - D -16827 Alt Ruppin
Telefon: + 49 3391 / 78 14 13

Das Institut für Angewandte Demographie GmbH Berlin (IFAD) ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung, die laut Bundesstatistikgesetz als hochschulvergleichbare Einrichtung anerkannt ist. Das Institut konzentriert sich in seiner Arbeit auf folgende Forschungsschwerpunkte:
Untersuchungen zu demographischen Prozessen in Deutschland - Prognosen Entwicklungstrends innerhalb regionaler Arbeitsmärkte Analysen zur Situation ausgewählter sozialer Gruppen - Komplexe Untersuchungen zu ausgewählten Sozialräumen - Stadt- und Regionalsoziologie
Im I F A D Berlin arbeiten Wissenschaftler der verschiedensten sozialwissenschaftlichen Fachgebiete.
Die Zusammenarbeit von Demographen, Soziologen, Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlern sowie Statistikern ermöglicht einen interdisziplinären Zugang zum jeweiligen Forschungsgegenstand und trägt zur Erhöhung der Effizienz der Forschungsarbeit bei. Das I F A D Berlin unterhält umfangreiche Datenbanken zu sozialen, demographischen sowie wirtschaftlichen Sachverhalten.
Vielfältige Kooperationsbeziehungen und Arbeitskontakte zu Partnern im In- und Ausland ergänzen und erweitern die Recherche- und Arbeitsmöglichkeiten.
Das Institut ist Initiator und Träger des I F A D / F O R U M. In diesen Veranstaltungen stellen Wissenschaftler vor Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie vor Kollegen ihre aktuellen Forschungsergebnisse vor, informieren und diskutieren über laufende Projekte.

IKG - Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld
Website: http://www.uni-bielefeld.de/ikg/
Email: ikg@post.uni-bielefeld.de
IKG - Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld, 33615 Bielefeld - Universitätsstraße 25
Tel: (0521)106 und NR. des Nebenanschlusses) Fax: (0521)106-6415

Die Ziele des Instituts konzentrieren sich auf theoriegeleitete und empirische Analysen innergesellschaftlicher Konflikte und von Gewalt.
Zentrale Forschungsfragen des IKG sind: welche Strukturen, Mechanismen, Akteursgruppen im komplexen Zusammenwirken an der Entstehung von Gewalt u.a. gegen ethnisch-kulturelle Minderheiten beteiligt sind bzw. auch die Gewalt durch Teile der Minderheiten (etwa über islamischen Fundamentalismus) anreizen.

Onlineinformation

  • Geschichte des Instituts
  • Forschungsbereich: Ziele und Arbeitsschwerpunkte:
    - Die entwicklungs- und sozialpsychologische Genese von Stereotypen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus;
    - Die Zusammenhänge zwischen sozialer Identität, interethnischen Kontakten und kulturell-ästhetischen Präferenzen
    - Die Entwicklung rechtsextremistischer Orientierungen
    - Die gesellschaftliche Desintegration, Sozialisation und Gewalt
    - Die Analyse fremdenfeindlicher Gewalt in unterschiedlichen Institutionen, z.B. in der Polizei, und die Reaktion der Polizei auf interethnische Konflikte in der Gesellschaft
    - Die Untersuchung des Kampfes um die rechtliche Anerkennung religiöser Symbole und Praktiken von Minderheiten
    - Die Entwicklung islamisch-fundamentalistischer Orientierungen in muslimischen Minderheiten
    - Die gesellschaftlichen Desintegrationsprozesse und ihre Auswirkungen auf ethnisch-kulturelle Gruppenbeziehungen und Konflikte in städtischen Kontexten
    - Die Auswirkungen von ökonomischer und kultureller Globalisierung auf die innergesellschaftlichen Konflikte und Entstehungsbedingungen neuer autoritärer Bewegungen. (IKG)
  • Forschungsprojekte mit Beschreibung
  • Publikationen
  • Forschungskommunikation
    1.Forschungsnetzwerk (um eine kontinuierliche wissenschaftliche Kommunikation zu ermöglichen, wird seit drei Jahren ein Forschungsnetzwerk zu dem Themenbereich "Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Gewalt" aufgebaut, aus dem auch der Forschungsverbund "Stadt" hervorgegangen ist.) 
    2. Newsletter mit Inhaltsverzeichnissen online/ Journal für Konflikt- und Gewaltforschung mit Summaries der Berichte online 
    3.Internationale Tagungen 
    4.Workshops  
    5.universitätsinterne Veranstaltungen
  • Mitarbeiterinformationen
  • Aktuelle Informationen

IMAZ (Institut für Migrationsforschung, Ausländerpädagogik und Zweitsprachendidaktik)
Website: http://www.uni-essen.de/fet&ww/fue/germ/sonst/imaz.htm
Kontakt:
Prof. Dr. R. Baur (Vorsitzender des Vorstandes)  Tel: 0201/183-2724/3580
Dr. T. Beine (Migrationsforschung) Tel: 0201/183-3623/3617

Migrationsforschung
Soziale, historische und ökonomische Aspekte der Arbeitskräftewanderung in Europa Problem der Rückwanderung von Wanderarbeitnehmern  - Ethnische Identität im internationalen Vergleich - Integration ausländischer Arbeitnehmer in Ballungsgebieten.
Interkulturelle Pädagogik
Internationaler Vergleich von Maßnahmen zur schulischen Betreuung der Kinder von Wanderarbeitnehmern -  Entwicklung von Studien- und Ausbildungskonzepten für die Qualifizierung pädagogischen Fachpersonals - Analysen der Bildungsbeteiligung ausländischer Schüler in den Schulformen und Schulstufen des westdeutschen Schulsystems -  Entwicklung einer Didaktik für den Unterricht von ausländischen und deutschen Schülern im deutschen Schulsystem (interkulturelle Erziehung) - Berufsorientierung und Berufsausbildung ausländischer Jugendlicher Entwicklung und Erprobung von Konzeptionen für eine Sozialarbeit mit Ausländern (Gemeinwesenarbeit) -  Konzepte des Umgangs mit Fremden in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit.
Zweisprachendidaktik
Angebot von problemorientierten Sprachkursen zum Aufbau einer Qualifikation für den Unterricht des Deutschen als Zweitsprache auf der Grundlage des Erwerbs vertiefter Kenntnisse des Türkischen oder Griechischen Entwicklung didaktischer Konzeptionen und Materialien für den Unterricht des Deutschen als Zweitsprache Entwicklung von Handreichungen für die Verwendung des Türkischen in speziellen Kommunikationssituationen (z.B. Türkisch am Krankenbett).
Weiterbildung/Beratung
Förderkurse für ausländische Schüler von Essener Schulen Weiterbildung von Lehrern und pädagogischem Fachpersonal des außerschulischen Erziehungs- und Bildungswesens für den Umgang mit Adressatenausländischer Herkunft
Wissenschaftliche Beratung und Begleitung von Modellmaßnahmen und Modellversuchen in Interkultureller Pädagogik, Ausländersozialarbeit und Zweitsprachendidaktik.
Integration von Aussiedlern, Interkulturelles Lernen (deutsch-russische, deutsch-türkische, deutsch-griechische, deutsch-niederländische Sprach- und Kulturkontakte.

IMIS - Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
(Institute for Migration Research and Intercultural Studies)
Website: http://www.imis.uni-osnabrueck.de
Email: IMIS@mail.RZ.Uni-Osnabrueck.de
Universität Osnabrück - IMIS/ Fachbereich 2 - Neuer Graben 19/21- 49069 Osnabrück
Tel: 0049 541 9694384 Fax: 0049 541 9694380

IMIS beschäftigt sich mit Problemen von Wanderungsbewegungen (Migration) und Eingliederung (Integration) in Geschichte und Gegenwart. Das Institut wurde 1991 als eine interdisziplinäre und interfakultative Einrichtung der Universität Osnabrück gegründet. IMIS vereinigt Wissenschaftler aus Demographie, Geographie, Geschichte, Literaturwissenschaft, Pädagogik, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft und Soziologie. Zu den Aufgaben des Instituts gehören u.a. der Ausbau des interdisziplinären Forschungsschwerpunktes ›Migration und Interkulturelle Studien‹ an der Universität Osnabrück, die Koordination von Arbeitsvorhaben, die Kooperation mit anderen Forschungsinstitutionen im In- und Ausland, Veranstaltungen, Kolloquien, Veröffentlichungen und wissenschaftliche Beratung. (IMIS)
Forschungsschwerpunkte:
1.Wanderung und Wanderungspolitik in Deutschland, Europa und im atlantischen Raum: Geschichte und Gegenwart
2.Migration – Nationalstaat – Wohlfahrtsstaat: Deutschland und Europa
3.Einwanderungspolitik und Einwanderungsgesetzgebung: Deutschland im internationalen Vergleich
4.Migration – Ethnizität – Multikulturalismus
5.Kulturelle Lebensformen im Eingliederungsprozess – Geschlechterverhältnisse – Frauenforschung
6.Aussiedlerzuwanderung und Aussiedlerintegration
7.Flucht – Vertreibung – Umsiedlung
8.Migration, Arbeitsmarkt- und Bildungsforschung

Onlineinformationen

  • Institutsinformationen - Veranstaltungskalender (Vorträge, Tagungen/Kongresse; Seminare u.a.) IMIS-Publikationen (teilweise mit Download) - Forschungsprojekte - (s. Kurzbeschreibung) - IMIS-Bibliothek mit Onlinerecherche in den Beständen - Graduiertenkolleg - Linksammlung zu weiteren Migrationforschungsinstituten

IMIS-Bibliothek des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien
Website: http://www.imis.uni-osnabrueck.de/   ( button: Bibliothek)

Onlinerecherche im Bücherkatalog und Zeitschriftenkatalog: Die IMIS-Bibliothek (Bereichsbibliothek C6 der Universitätsbibliothek Osnabrück), eine Spezialbibliothek zu Fragen der Migrationsforschung mit überregionaler Bedeutung, beschafft und erschließt seit Mitte 1994 Literatur zu den Bereichen Migration, Flucht, Asyl, Integration, Multikulturalität, Minderheiten, Ethnizität sowie zu den damit in engem Zusammenhang stehenden Themen (z.B. Fragen der Nationalität, der Wohlfahrtsstaatlichkeit, der Fremdenfeindlichkeit usw.), und zwar in interdisziplinärer, überregionaler und periodenübergreifender Sicht.
Zur Zeit (Sommer 1999, also gut 4 Jahre nach ihrer Gründung) umfasst die IMIS-Bibliothek mehr als 4.800 Monographien und Sammelwerke (davon rund 75 % Neuerscheinungen der Jahre 1991 - 1999) sowie etwa 125 Zeitschriften und andere regelmäßig erscheinende (meist kleinere) Publikationen.

IMMIGPRC is a Discussion forum for sharing information on immigration research and policy

This spring, the PRC has started an immigration listserv designed as a forum for those interested in immigration research. Items of interest to subscribers include the minutes of the Federal Interagency Working Group on Immigration Statistics, as well as notices of upcoming events, related grant requests and research summaries. At present the list hosts subscribers from U.S. government agencies and universities from around the world. The list is intended as a forum for discussion and passing information on immigration research and policy and is not a forum for debate on immigration policy. Please note that the list is monitored by the list manager
Subscription via E-mail to listproc@mcfeeley.cc.utexas.edu   with message "subscribed to immigprc "your firstname your lastname"
Description from: Arthur J. Kosten (Arthur.J.Kosten@Alcazar.com)

IMPOLICY is a Discussion list on immigration policy

IMPOLICY is a discussion list on immigration policy from the Centre for Immigration Studies in Washington, D.C. It has the same announcements as the CISNEWS mailinglist, etc., but also allows subscribers to carry on discussions.
Subscription via E-mail to majordomo@list.us.net   with message "subscribed IMPOLICY"
Description from: Arthur J. Kosten (Arthur.J.Kosten@Alcazar.com)

INDIA NET -Discussion list discussing issues related to India + Immigration
(not exclusively limited to Indian issues)

Subscription via E-mail to LISTSERV@INDIA.BGSU.EDU   with message "subscribed IMPOLICY"

Informationsverbund Asyl/ZDWF e.V.
Website: http://www.asyl.net/
Email: zdwf@t-online.de   
Informationsverbund Asyl / ZDWF e.V. - Königswinterer Str. 29 - 53227 Bonn
Fax (02 28) 42 21 130

Der Informationsverbund Asyl ist ein Zusammenschluss von in der Flüchtlingsarbeit aktiven Organisationen. Gemeinsames Ziel ist es, für die Beratungspraxis relevante Informationen zugänglich zu machen. Träger des Informationsverbund Asyl sind: amnesty international, Arbeiterwohlfahrt, Deutscher Caritasverband, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk der EKD, PRO ASYL, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Der Informationsverbund Asyl arbeitet eng mit UNHCR zusammen und wird auch von der Deutschen Stiftung für UNO-Flüchtlingshilfe e.V. maßgeblich finanziell unterstützt. Weitere wichtige Partner sind: die Österreichische Forschungsstiftung für Entwicklungshilfe (ÖFSE), IBIS e.V. in Oldenburg sowie die Anwaltskanzlei Theresia Wolff in Köln.

Onlineinformation

  • Asylmagazin online mit den Themen: Nachrichten - Aus der Beratungspraxis - Länderrechtsprechung und -materialien - Materielles Asylrecht - Asylverfahrens- und -prozessrecht - Abschiebeschutz und allgemeines Ausländerrecht - Sozialrecht für Flüchtlinge und Asylbewerber - Termine
    Informationen zur Länderrechtsprechung und -materialien
  • Allgemeine Rechtsprechung: Rechtsprechung des BVerfG . Materielles Asylrecht - Asylverfahrens- und -prozessrecht - Abschiebeschutz und allgemeines Ausländerrecht
  • Sozialberatung (z.B. Sozialrecht für Flüchtlinge und Asylbewerber (Materialsammlung))
  • Arbeitsmittel und Tips (z.B. Materialmappe zur Begleitung im Asylverfahren)
  • Adressen und Links zu Presse- und Informationsdiensten : Informationsverbund Asyl und Trägerorganisationen - Kooperationspartner im Informationsverbund - UNHCR und Nichtregierungsorganisationen / Deutschland - Nichtregierungsorganisationen / Europa - Rechtsberater für nicht-deutsche Flüchtlinge - Flüchtlingsräte - Psychosoziale Zentren - Verwaltungsgerichte - Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge

Informationszentrum Asyl und Migration (IZ Asyl und Migration) des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge
Website: http://www.bafl.de/template/index_info_asyl_migration.htm 
Email: info@bafl.de
Besucheradresse: Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge - Frankenstraße 210 - 90461 Nürnberg
Kontaktaufnahme: Referat Medien, Öffentlichkeitsarbeit und Besucherdienst (Z 2.4)
Leiter: Dr. Manfred Michl
Tel: +49 (0)9 11 / 9 43 - 46 00 Fax:+49 (0)9 11 / 9 43 - 46 99

Das Informationszentrum Asyl und Migration (IZ Asyl und Migration) verfügt über eine umfassende Informationssammlung, vor allem über die Herkunftsländer der Asylbewerber. Es versorgt die Einzelentscheider des Bundesamtes sowie andere interne und externe Nutzer mit Informationen mit den Schwerpunkten Recht auf Asyl, Flüchtlingsschutz und Migration. Das IZ Asyl und Migration wird bei seiner Arbeit von einem hochrangigen Expertenforum beraten, das sich aus Richtern, Wissenschaftlern, Anwälten und Nichtregierungsorganisationen zusammensetzt.
Das Informationszentrum Asyl (IZ Asyl) des Bundesamtes entwickelte das Asylinformationssystem ASYLIS. Es stehen folgende Datenbanken zur Verfügung:

  • ASYLIS-Datenbank Länder/Fakten
    In der Herkunftsländerdokumentation werden im Rahmen von Asylverfahren erstellte Auskünfte des Auswärtigen Amtes, Gutachten von Universitäten, Instituten und Stellungnahmen Dritter (z. B. amnesty international, Caritas, UNHCR und Journalisten, insgesamt über 200 verschiedene Stellen) sowie die entsprechenden Anfragen des Bundesamtes und der Gerichte gesammelt und dokumentarisch aufbereitet (bislang über 40.000 Dokumente). Über die JURIS-GmbH stehen diese Informationen als Datenbank "ASYLIS-Fakten" den übrigen, verfahrensbeteiligten Behörden (Gerichten, Ausländerbehörden) zur Verfügung.
  • ASYLIS-Rechtsprechungsdatenbank
    Die Rechtsdokumentation sammelt und erschließt ausgewählte Entscheidungen der deutschen Rechtsprechung zum Asyl- und Ausländerrecht (bislang rd. 14.000 Entscheidungen). In der Datenbank werden Entscheidungen der Verwaltungsgerichte/ Oberverwaltungsgerichte, des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundesverfassungsgerichts erfasst und ausgewertet. Seit dem 01.06.1991 steht diese Rechtsprechungsdatenbank mit ihrer gesammelten und inhaltlich erschlossenen Rechtsprechung der Öffentlichkeit über das juristische Datenbanksystem JURIS in Saarbrücken uneingeschränkt zur Verfügung.
  • ASYLIS-Literaturdatenbank (Bibliothek)
    Die Bibliothek zählt weltweit zu den größten Spezialbibliotheken auf dem Gebiet des Ausländer- und Asylrechts, deren einmalig hoher Standard auch vom UNHCR ausdrücklich anerkannt wird. Sie sammelt und erschließt in der Datenbank deutsch- und fremdsprachige Monographien und Zeitschriftenaufsätze auf den Gebieten Asyl- und Ausländerrecht, Flüchtlings- und Menschenrechte sowie Literatur zu den verschiedenen Herkunftsländern unter besonderer Berücksichtigung der politischen, gesellschaftlichen, religiösen, rechtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse (bislang rd. 16.000 Datensätze). Die Mitarbeiter des Bundesamtes wie auch externe Benutzer können derzeit Informationsmaterial aus rd. 18.000 Bänden und über 170 abonnierten Zeitschriften abrufen. Daneben stellt die Bibliothek eine Vielzahl weiterer Serviceleistungen wie Pressespiegel, Zeitschrifteninhaltsdienst, Neuerwerbungsliste und ausgewählte Literaturlisten/ Bibliographien zur Verfügung. Damit ist die fachkundige Versorgung aus einer Vielzahl verschiedenster Quellen sichergestellt.
  • ASYLIS-Pressedatenbank
    Presseinformationen kommt aufgrund ihrer hohen Aktualität bei der Sachverhaltsaufklärung im Asylverfahren ein großer Stellenwert zu. Um einen schnellen und zielgerichteten Zugriff auf aktuelle asyl- und ausländerrelevante Presseinformationen zu gewährleisten, wurde 1994 die Pressedatenbank eingerichtet. Die Datenbank basiert hauptsächlich auf Agenturmeldungen der Deutschen Presseagentur (dpa) mit über 400.000 Datensätzen.

Institut der deutschen Wirtschaft
Website: http://www.iwkoeln.de

Email:
welcome@iwkoeln.de
Institut der deutschen Wirtschaft Köln - Gustav-Heinemann-Ufer 84-88- 50968 Köln
Telefon: 02 21/49 81 1 - Fax: 02 21/49 81 592

Das Institut der deutschen Wirtschaft e. V. (IW) wird von Verbänden und Unternehmen der privaten Wirtschaft getragen. Auf wissenschaftlicher Grundlage erarbeitet es Analysen und Stellungnahmen zu allen Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, des Bildungs- und Ausbildungssystems sowie der gesellschaftlichen Entwicklung.
IW - Service und Dienstleistungen u.a.:
Koordinierungsstelle zur Förderung der Reintegration ausländischer Arbeitnehmer durch Qualifizierung und Existenzgründung (KFR)
Die KFR berät türkische Arbeitnehmer und zukünftige Existenzgründer, die in die Türkei zurückkehren möchten.

Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung- Lehrgebiet Interkulturelle Erziehung; Fernuniversität Hagen
Website: http://www.fernuni-hagen.de/ERZBIL/INTE/
Email Georg.Hansen@FernUni-Hagen.de
Fernuniversität Hagen - Lehrgebiet Interkulturelle Erziehungswissenschaft - Fleyer Straße 204 - 58084 Hagen
Prof. Dr. Georg Hansen - Tel: 02331/987-2751

Arbeitsschwerpunkte: Interkulturelle Studien, historische Migrantenbildungsforschung
Interkulturelle Erziehungswissenschaft geht von der Einsicht aus, dass der Ethnozentrismus in den eigenen Köpfen überwunden werden soll. Dies hat zum einen Konsequenzen für die Theoriebildung in der Erziehungswissenschaft, die sich von ihren nationalstaatlichen Prämissen lösen muss. Und es hat zum anderen eine veränderte Praxis zur Folge: Die in der Gesellschaft und in den Klassenräumen anwesende ethnische, kulturelle, religiöse oder auch soziale Pluralität kann nicht mehr zugunsten einer Homogenisierung aufgelöst werden. Im Kern sind Interkulturelle Studien der Versuch, den universalistischen Anspruch von Wissenschaft wieder zu erheben und von der nationalstaatlichen Überlagerung zu befreien. (FU-Hagen)
- Laufendes Projekt zur interkulturellen Mehrsprachigkeit

Onlineinformation

Onlinemagazin "blick nach rechts" Aufklärung über rechtsextreme Aktivitäten
Website: http://www.bnr.de/index2.php?nav=standard&rubriken=start 
Email: info@bnr.de 
Herausgeber: Institut für Information und Dokumentation e.V.
Redaktion: blick nach rechts - 53113 Bonn - Heussallee 2-10
Tel: (0228) 2422130 - Fax: (0228) 2422131

Rechtsextremisten setzen sich immer stärker in Szene. Ihre Parteien sitzen in Landes- und Kommunalparlamenten. Ihre Organisationen erhalten einen erschreckend hohen Zulauf von militanten Rechten. Alle demokratischen und rechtsstaatlichen Mittel zur Bekämpfung des Rechtsextremismus einzusetzen, ist nicht nur Aufgabe des Staates. Es kommt auch auf die informierten Bürger, auf Vereine und Verbände an. "blick nach rechts" klärt sie auf - seit 15 Jahren. Mit hoher Kompetenz. Das bestätigt nicht zuletzt die liberale Publizistik, die den Informationsdienst häufig als seriöse Quelle zitiert.
Beobachtungen über rechte Aktivitäten und Personen - nicht nur im deutschsprachigem Raum Analysen und Zusammenhänge, Hintergründe, personelle und organisatorische Verflechtungen bis hinein in die konservativen Parteien.

Institut für Interkulturelle Didaktik, Universität Göttingen
Website: http://www.gwdg.de/~kflechs
Institut für Interkulturelle Didaktik - Waldweg 26 - 37073 Göttingen
Tel.: +49/551/39 93 46, Fax.: +49/551/39 92 32
Email:
kflechs@gwdg.de

Die zunehmende Globalisierung und Multikulturalisierung unserer Lebensverhältnisse und unserer Arbeitswelt stellen vielfältige neue Anforderungen, auf die wir uns durch interkulturelles Lernen vorbereiten müssen. Durch interkulturelles Training wird interkulturelles Lernen in gezielter Weise unterstützt. Es fördert in erster Linie Fähigkeiten zum Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung und zum angemessenen Verhalten im Ausland, gegenüber Ausländern im Inland und in anderen interkulturellen Kontexten. Es hat jedoch auch immer Auswirkungen auf kulturelles Lernen, d.h. auf das Bewußtsein für eigene kulturelle Prägungen und eigene kulturelle Identität. Und es weist über sich hinaus auf transkulturelles Lernen, d.h. auf Situationen, in denen wir mit Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung gemeinsam an neuen Kulturformen arbeiten, die über die der Beteiligten hinausweisen. Hierzu entwickelt das Institut für Interkulturelle Didaktik der Universität Göttingen Designs für interkulturelle Trainings und Bildungsmaßnahmen, die in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern durchgeführt werden.

Onlineinformation 

  • Informationen zu Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Heinz Flechsig: Kurzbiographie - Internationale Tätigkeiten - Überregionale Tätigkeiten - Veröffentlichungen

  • Darstellung des Konzeptes Interkulturelles Training und Kooperationsangebote des Instituts 

  • Göttinger Katalog Didaktischer Modelle (GKDM) 

  • Informationen zu Weiterbildungsveranstaltungen für den Bereich didaktisches Handeln in interkulturellen Kontexten 

  • Didaktisches Handeln in interkulturellen Kontexten

  • Interne Arbeitspapiere online 

  • Kontaktmöglichkeiten zu Einrichtungen und Institutionen, die wichtige Informationen für das Arbeitsgebiet Interkulturelle Didaktik anbieten

  • Links zu Einrichtungen und Institutionen, die wichtige Informationen für das Arbeitsgebiet Interkulturelle Didaktik auf nationaler und internationaler Ebene, für die Bereiche Bildung, interkulturelles Training in Deutschland und Jugendarbeit anbieten sowie zu Informationsquellen, die für Interkulturelle Didaktik wichtig sind.

Institut für Interkulturelle und Internationale Studien , Universität Bremen
Website: http://alf.zfn.uni-bremen.de/~iniis/
Email: aseedorf@barkhof.uni-bremen.de
Universität Bremen / FB 8: InIIS / Postfach 330440 /D-28334 Bremen
Telefon: 0421-218-4298 / Telefax: 0421-218-7248
Besucheranschrift: InIIS / Linzer Straße 4 / D-28359 Bremen

Symbolische Grenzziehungen, kulturelle Differenzen und damit verknüpfte Konflikte haben in der heutigen Welt, in der sich manche hergebrachten gesellschaftlichen und politischen Abgrenzungen auflösen, eine neue Bedeutung gewonnen. Während kulturelle Trennlinien und vielfältige Gruppenidentitäten behauptet werden, dehnen sich zugleich viele soziale und politische Interdependenzen, ökonomische Interaktionen und viele Kommunikationen über Gruppen- und Ländergrenzen hinweg aus.
Das InIIS ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut, das sich aus der Perspektive der Sozial- und Politikwissenschaften und der politischen Philosophie mit diesen sozialen und kulturellen Wandlungsprozessen und den damit verbundenen Integrationsproblemen befasst. Im Zentrum stehen einerseits kulturelle Differenzierungen, die Persistenz oder Entstehung einer Vielfalt von Kulturen und Gruppenidentitäten und damit verknüpfte Konflikte vor allem innerhalb der modernen westlichen Welt, aber auch auf internationaler Ebene. Zum anderen werden Prozesse der Globalisierung oder Denationalisierung, deren Erscheinungsformen, Ursachen und Konsequenzen beobachtet
Forschungsprojekte:
Abteilung I: Kulturelle Differenz
Kulturelle Differenzen in heutigen westlichen Gesellschaften (Bernhard Peters)
Öffentliche Diskurse und kollektive Selbstverständnisse in modernen Gesellschaften - Diskurse über Mitgliedschaft, kulturelle Differenz und nationale Identität in vier westlichen Ländern (Bernhard Peters) Theorien internationaler Süd-Nord Migration: Mobilität, Immobilität und Rückwanderung (Thomas Faist; Drittmittelprojekt: Swedish Social Science Foundation)
Zur Integration von Arbeitsmigranten in westlichen Gesellschaften (Rosemarie Sackmann) Historische Ungerechtigkeit und kollektive Ansprüche auf kulturelle und politische Selbstbestimmung (Lukas H. Meyer)
Abteilung II: Globale Beziehungen
A. Kulturelle Problemlagen auf internationaler Ebene/globale und regionale Konflikte
Zivilisierung wider Willen. Über die Chancen von Koexistenz in einer pluralistischen Welt (Dieter Senghaas)
Entstehung und Bearbeitung von Konflikten nach dem Kalten Krieg (Projektleiter: Dieter Senghaas, Michael Zürn; Bearbeitung: Lars Brozus, Andrea Liese, Ulrich Schneckener, Drittelmittelprojekt: Land Bremen)
1. Ethno-nationale Konflikte (Ulrich Schneckener)
2. Normen und Institutionen (Andrea Liese)
3. Konfliktlinien nach dem Kalten Krieg (Lars Brozus)
Neueres Politisches Denken im Islam (Bernhard J. Trautner)
B. Globalisierung
Gesellschaftliche Bestimmungsfaktoren von politischer Integration und Fragmentierung in der OECD-Welt (Projektleiter: Michael Zürn; Bearbeitung: Marianne Beisheim, Sabine Dreher, Niels Lange, Gregor Walter; Drittmittelprojekt: Deutsche Forschungsgemeinschaft , DFG)
Denationalisierung als Chance. Über die Zukunft des Regierens in der OECD-Welt (Michael Zürn)
C. Internationale Institutionen und Europäische Integration
Nationale und internationale Bedingungen der Entstehung internationaler Regime (Bernhard Zangl) Aufbau einer Regime-Datenbank (Michael Zürn; Marc Levy, Princeton University; Oran Young, Dartmouth College; Helmut Breitmeier, Laxenburg; Drittmittelprojekt; gefördert von International Institute for Applied System Analysis (Laxenburg), National Science Foundation (USA) und dem German American Academic Council) Compliance in modernen politischen Systemen (Leitung: Michael Zürn, Christian Joerges, Zentrum für Europäische Rechtspolitik; Bearbeitung: Dieter Wolf, Jürgen Neyer, Zentrum für Europäische Rechtspolitik) The Political Economy of European Integration (Michael Zürn, Barry Eichengreen, University of California, Berkeley; Drittmittelprojekt; gefördert vom German American Academic Council)

Onlineinformation

Institut für Politikwissenschaft, Westf. Wilhelms-Universität Münster
Website: http://egora.uni-muenster.de/ifp/home.html
Email: thranha@uni-muenster.de
Westfälische Wilhelms-Universität Münster - Prof. Dr. Dietrich Thränhardt - Platz der weißen Rose - 48151 Münster
Telefon: 0251-83-29355 - Fax: 0251-83-29356

Arbeitsstellen und Forschungsprojekte zur Migration

  • Einwandererkulturen, Netzwerke und ihre Integration
    Projektleitung: Prof.Dr.rer.soc. Dietrich Thränhardt
    Entgegen den landläufigen Annahmen und Stereotypen schreitet die Integration der EU-Nationalitäten in Deutschland nicht generell schneller voran als die der Nicht-EU-Angehörigen. Vielmehr zeigen sich sowohl zwischen den einzelnen EU-Nationalitäten als auch zwischen den Bundesländern spürbare Unterschiede. Ein Teil dieser Diskrepanzen kann auf die Interaktion der Länder- und Nationalitäten-Faktoren zurückgeführt werden, die verbleibenden Unterschiede lassen sich durch unterschiedliche Qualitäten der Selbstorganisationen erklären. Sie zeigen Formierungsmuster, Elitenkonfigurationen und Organisationsziele, die mit den unterschiedlichen Integrationserfolgen in einem systematischen Zusammenhang stehen. Das Projekt soll eine differenzierte Nachzeichnung der Lebensrealität der Anwerbe-Ausländer in den Bundesländern erbringen und Aussagen über best practice von Integration möglich machen, die sich auf empirische Grundlagen stützen. Zugrunde liegt die Hypothese, dass sich seit etwa 1970 relevante Einwandererkulturen und integrative Netzwerke formiert haben, die für die unterschiedliche Integrationsqualität und die soziale Orientierung der Migranten große Bedeutung hatten. Um dies zu analysieren, wird einerseits die Organisationsdichte verglichen und andererseits werden die Integrationsziele unterschieden, insbesondere nach eher assimilativen und eher segregierend-pluralistischen Optionen.
  • Arbeitsstelle Migrationsforschung Kontakt: Prof.Dr.rer.soc. Dietrich Thränhardt
    Im Rahmen der Arbeitsstelle für Migrationsforschung wurden in den vergangenen Jahren eine Reihe von Forschungsprojekten zur Lebenssituation von Einwanderern in Deutschland und insbesondere in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Seit April 1999 wird ein von der Volkswagen-Stiftung finanziertes Forschungsprojekt zur Integration von Zuwanderern in verschiedenen Bundesländern unter besonderer Berücksichtigung der Rolle von Selbstorganisationen durchgeführt.
    Das auf zwei Jahre ausgelegte Projekt soll eine differenzierte Nachzeichnung der Lebensrealität der Anwerbe-Ausländer in den Bundesländern erbringen und Aussagen über best practice von Integration möglich machen, die sich auf empirische Grundlagen stützen.
    In Kooperation mit anderen Forschungsinstituten und Wissenschaftlern aus Europa, Nordamerika und Japan finden regelmäßig Tagungen und Workshops zu Themen der Migrationsforschung statt. Außerdem besteht über den Arbeitskreis Migrationspolitik in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) ein enger Austausch mit anderen deutschen Migrationsforschern

Interkultureller Rat in Deutschland e.V.
Website: http://www.interkultureller-rat.de/
Interkultureller Rat, Riedstraße 2, 64295 Darmstadt
Tel. 06151-339971; Fax 06151-367003 - Email:
info@interkultureller-rat.de

Der Interkulturelle Rat wurde am 30. August 1994 gegründet. In ihm arbeiten Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität sowie verschiedener gesellschaftlicher Gruppen wie Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, Religionsgemeinschaften, Migranten- und Menschenrechtsorganisationen, Kommunen und staatlichen Stellen, Medien und Wissenschaft zusammen. Er fördert den Dialog der verschiedenen Gruppen miteinander. Auf  Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene werden Runde Tische, Gesprächsforen oder Gremien befürwortet und initiiert, in denen an der Überwindung von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Gewalt gearbeitet wird.
Die Globalisierung ist nicht nur auf die Wirtschaft beschränkt. Sie bringt auch kulturelle und politische Herausforderungen mit sich. Wanderungsbewegungen nehmen zu. Gesellschaften werden multikulturell. Das macht eine interkulturelle Politik erforderlich, die Interessen von ethnischen, religiösen und kulturellen Minderheiten ebenso berücksichtigt wie Erwartungen und Ängste der Mehrheitsgesellschaft. Der Interkulturelle Rat tritt für die Entwicklung und Umsetzung einer interkulturellen Politik ein.
Ziele des Interkulturellen Rates:
Der Rat will interkulturelle und interreligiöse Dialogstrukturen zwischen deutschen und ausländischen Bürgerinnen und Bürgern und ihren Organisationen entwickeln und so den Tendenzen zum ethnischen Rückzug der Minderheiten entgegenwirken. Er will durch eine langfristig angelegte Aufklärungsarbeit Vorbehalte in der Bevölkerung abbauen und fremdenfeindliche Einstellungen überwinden und zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen.

Internet-Dokumentenserver der Bibliothek der Universität Konstanz Internationale Migration
Website: http://www.uni-konstanz.de/ZE/Bib/pub.htm
oder
KOPS-Datenbank- Konstanzer Online-Publikations-System: http://www.ub.uni-konstanz.de/kops/

  • Nadine Leiner (1997): "Internationale Migration, Verteilung und öffentliche Güter" , Dissertation 
    Ausgehend vom theoretischen Teil dieser Arbeit wurden in diesem Kapitel kurz Ansätze migrationspolitischer Konsequenzen skizziert. Dabei wurde einleitend für Deutschland herausgearbeitet, dass die öffentlichen Haushalte zugunsten der Zuwanderer und auf Kosten der Einheimischen wirken. Bei der Nutzung öffentlicher Güter durch Migranten zeigte sich ein differenziertes Muster: während einerseits eingetretene Kapazitätsengpässe vor allem in Westdeutschland nicht von der Hand zu weisen sind, konnte nicht geklärt werden, ob es tatsächlich zu starken Ausgaben für Erweiterungsinvestitionen gekommen ist. Studien, die migrations- bedingte Einnahmen zusätzlichen Ausgaben gegenüberstellen, können damit die Wirkung der Zuwanderung nicht vollständig erfassen. Andererseits gibt es insbesondere in Ostdeutschland bereits heute Probleme, das bestehende Infrastrukturangebot aufrecht zu erhalten. Aus diesem Muster folgten Ziele, an denen Massnahmen zur Steuerung der Zuwanderung hinsichtlich steuerfinanzierter Transfers und öffentlicher Güter ausgerichtet sein sollen: (i) sofern die Kosten einer Zuwanderung ihren Nutzen übersteigen, bedarf es einer diese Wohlfahrtsverluste kompensierenden Migrationspolitik, (ii) übersteigt hingegen der potentielle Nutzen einer Zuwanderung die mit ihr verbundenen Kosten, so bedarf es einer am Ziel einer Wohlfahrtserhöhung ausgerichteten Migrationspolitik. In jedem Fall muss Zuwanderung in erster Linie den Gegebenheiten des Arbeitsmarktes Rechnung tragen. Grundsätzlich können adäquate Massnahmen im Bereich öffentlicher Transfers und der Infrastruktur eine hierauf ausgerichtete Politik jedoch sinnvoll ergänzen; dies gilt insbesondere dann, wenn es trotz arbeitsmarktpolitischer Be- denken rechtlich nicht möglich ist, Zuwanderung zu beschränken.
  • Krieg, Nationalismus, Rassismus und die Medien
    10. interdisziplinäre Tagung Friedenspsychologie an der Universität Konstanz 13.-15. Juni 1997
    Diskussionsbeiträge der Projektgruppe Friedensforschung, Projekt 13/85, Universität Konstanz ; Sonderheft/1997
  • Michael Wittenberg (1998): Gewalt gegen Fremde. Eine soziologische Untersuchung am Beispiel ostdeutscher Jugendlicher 
    Magisterarbeit; Fachbereich für Geschichte und Soziologie; 1998
    In der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit herrscht schon seit dem Beitritt der neuen Bundesländer ein allgemeiner Konsens über die höhere Gewaltaffinität der Jugendlichen in den neuen Ländern gegenüber Ausländern, Asylanten und den verschiedenen eigenen 'Peripheren' (Obdachlose, Homosexuelle). Diese Intoleranz äußert sich nun aber scheinbar diffuser, so daß verschiedentlich westdeutsche ‘Landsleute’ zu Opfern jugendlicher Gewalt wurden. Es stellt sich deshalb die Frage, wie das Phänomen, daß auch westdeutsche Schulklassen seit 1991 bei ihren Besuchen in den neuen Bundesländern immer wieder Ressentiments oft in gewalttätiger Form zu spüren bekamen, in diesen Kontext einzuordnen ist. Es passt irgendwie nicht in die gängigen Erklärungsmuster von Fremdenfeindlichkeit, wenn deutsche Brüder und Schwestern zu Opfern der ‘eigenen Landsleute’ werden. Die bis dahin üblichen Erklärungsversuche, aggressive Handlungen gegen Fremde mit einem höheren Potential an Rechtsradikalismus, Rassismus oder Ausländerfeindlichkeit unter ostdeutschen Jugendlichen zu erklären, greifen in diesen Fällen nicht mehr und verweisen auf deren begrenzten Deutungsgehalt. Aus diesem Grund ist der Terminus des 'Fremden' insofern aussagekräftiger, weil er die an sich völlig heterogenen Gruppen zusammenfasst.
  • Rodens, Bernadette (1998):Lebensstile und Zukunftsaussichten junger Türkinnen in Deutschland
    Magisterarbeit; Fachbereich für Geschichte und Soziologie; 1998
    Die Benachteiligungen, unter denen die Mütter der jetzigen dritten Generation zu leiden hatten, sind für die Töchter nicht mehr in dem Maße existent. Sie müssen nicht mehr als Arbeiterin ihren Lebensunterhalt verdienen und über den Status der Emigrantin sind sie auch hinaus. Bei allen Befragten ist die Eingliederung auf jeden Fall in der kulturellen Dimension, wie sie Eisenstadt versteht, geschehen. Durch das Aufwachsen in Deutschland haben die Frauen und Mädchen ein erweitertes Repertoire an Verhaltensmöglichkeiten entwickelt, das sie je nach Situation zum Einsatz bringen. Dabei geben sie aber keineswegs die Herkunftskultur ihrer Eltern vollständig auf. Vielmehr verbinden sie die beiden Kulturen, wenn auch mit unter-schiedlicher Gewichtung. Alle Befragten haben das deutsche Schulsystem mit Erfolg durchlaufen, d. h. daß sie sich jetzt anschicken können, ihren Status in der deutschen Gesellschaft zu erlangen und ihn zu festigen. Sie sind in dieser Hinsicht keine strukturell benachteiligte Randgruppe, da sie über die nötigen Bildungsressourcen verfügen, um in der deutschen Gesellschaft eine höhere Position einzunehmen als die ihrer Eltern. Die kognitive Assimilation ist also bereits vollständig vollzogen. Mangelnde Sprachkenntnisse, die noch bei der älteren Generation eine Integration erschwerten, dürften bei den heute in Deutschland aufgewachsenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen kein Problem mehr darstellen.

Isoplan - Institut für Entwicklungsforschung, Wirtschafts- und Sozialplanung GmbH
Website: http://www.isoplan.de/home/wir.htm
Email: info@isoplan.de
Martin-Luther-Str. 20, 66111 Saarbrücken
Tel.: 0681-93646-0, Fax: 0681-93646-11
Weitere Standorte: Zweigstelle Berlin, Reinhardstraße 27 c, 10117 Berlin
Tel.: (030) 28 04 60 91/92 -  Fax: (030) 28 04 60 93
- Email: potsdam@isoplan.de
ECS - Euroconsult Saar GbR - Website: http://www.isoplan.de/europa/ecs.htm
Avenue de la Renaissance 46 -  B-1040 Bruxelles - Tel.: 0032-2-7335464 - Fax: 0032-2-7326275

isoplan ist ein unabhängiges Dienstleistungsunternehmen, das sich auf wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschung, Planung und Beratung im Auftrag der freien Wirtschaft und der öffentlichen Hand spezialisiert hat.
Geschäftsführer: Dr. Manfred Werth

Onlineinformation

Arbeitsbereiche

  • Informationsdienst "AiD - Ausländer in Deutschland"
    Redaktion: Martin Zwick (Chefredakteur), Marie-Luise Gries Email: gries@isoplan.de, Ekkehart Schmidt-Fink - Email: schmidt@isoplan.de, Tel. 0681-93646-0 (Zentrale), -34 (Gries) - 23 (Schmidt-Fink)
    Fachpublikation zu aktuellen Fragen der Ausländerpolitik und Integration
    erstellt von isoplan im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung vierteljährlich, 16. Jahrgang, Auflage 33.000 
    AiD informiert über: Integration und Politik - Arbeitsplatz Deutschland - Ausländerbeschäftigung - Bildung und Ausbildung - Kultur und Kulturen - Gesetzgebung und Ausländerrecht - Ausländer in den Medien - Medien von Ausländern - Initiativen, Projekte, Ideen, Termine
    AiD bietet: Aktuelle Statistiken und Farbgrafiken: "Die AiD-Karte" - Hintergrundartikel und Reportagen Projektbeschreibungen und praktische Tips - Rezension und Diskussion und in jeder Ausgabe ein intensiv behandeltes Schwerpunktthema.
    Bezug: Die Printausgabe von AiD ist für Multiplikatoren der Ausländer-Integrationsarbeit kostenlos.
  • Onlineausgabe Informationsdienst "AiD - Ausländer in Deutschland"
  • Seminare zu Migration, Integration, Länderkunde
    Ansprechpartner: Dr. Hans Hemmersbach - Tel. 0681-93646-22 - Email: brazzoli@isoplan.de
    Isoplan führt jährlich 60-70 Seminare a. Länderkundeseminare und b. änderübergreifende Themen-Seminare in von zwei bis drei Tagen Dauer in allen Teilen Deutschlands durch.
  • Datenbank - Mobilität und Integration
    Ansprechpartner/innen:
    Marie-Luise Gries (Türkei/Deutschland) - Tel. 0681-93646-34 - Email: gries@isoplan.de
    Christine Müller (Kroatien, Bosnien-Herzegowina) - Email:
    mueller@isoplan.de
    Ekkehart Schmidt-Fink (Slowenien) - Email: schmidt@isoplan.de 
    Informationen und Entscheidungshilfen für Migranten aus der Türkei, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, die über eine mögliche Rückkehr nachdenken
    Inhalt der Datenbank:
    Deutschland: allgemeine Informationen: (Mobilitätsberatung, Beratungs- und Förderungsinstitutionen mit Sitz in Deutschland und länderübergreifende Informationen, Rechtliche Fragen, Berufliche Qualifizierung und Förderprogramme, Anschriften);
    Länderbezogene Informationen: Türkei, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina
    Internet-Adressen Türkei: Informationen für türkische Migranten und Türkei-Interessierte - Bosnien-Herzegowina)
    isoplan Informationsdienst (Schriftliche Materialien, deutsch-türkische Broschüren  u.v.m.)
  • Forschung und Beratung zu Migration, Mobilität und Integration
    Auszüge aus der Projektliste von isoplan seit 1972 mit Projekttitel, Auftraggeber und Projektbeginn

Isoplan - Institut für Entwicklungsforschung, Wirtschafts- und Sozialplanung GmbH
Website: http://www.isoplan.de/home/wir.htm
Email: info@isoplan.de
Martin-Luther-Str. 20, 66111 Saarbrücken
Tel.: 0681-93646-0, Fax: 0681-93646-11

Datenbank - Mobilität und Integration 
Ansprechpartner/innen:
Marie-Luise Gries (Türkei/Deutschland) - Tel. 0681-93646-34 - Email: gries@isoplan.de
Christine Müller (Kroatien, Bosnien-Herzegowina) - Email:
mueller@isoplan.de
Ekkehart Schmidt-Fink (Slowenien) - Email: schmidt@isoplan.de 
Informationen und Entscheidungshilfen für Migranten aus der Türkei, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, die über eine mögliche Rückkehr nachdenken
Inhalt der Datenbank:
Deutschland: allgemeine Informationen: (Mobilitätsberatung, Beratungs- und Förderungsinstitutionen mit Sitz in Deutschland und länderübergreifende Informationen, Rechtliche Fragen, Berufliche Qualifizierung und Förderprogramme, Anschriften);
Länderbezogene Informationen: Türkei, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina
Internet-Adressen Türkei: Informationen für türkische Migranten und Türkei-Interessierte - Bosnien-Herzegowina)
isoplan Informationsdienst (Schriftliche Materialien, deutsch-türkische Broschüren  u.v.m.)

IZA - Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit
Website: http://www.iza.org
Email: iza@iza.org
Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit
Direktor: Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann; Professor für wirtschaftliche Staatswissenschaften der Universität Bonn
Postadresse: Postfach 7240 - D-53072 Bonn
Adresse: Schaumburg-Lippe-Str. 9 D-53113 Bonn
Telefon: +49-228-3894-201 Fax:+49-228-3894-210

Das Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) analysiert Probleme und Organisation der Arbeit in einer sich rapide verändernden volkswirtschaftlichen und postnationalen Umwelt. Es versteht sich als lokales und virtuelles internationales Forschungszentrum und als Ort der Kommunikation zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis.
Forschungsprojekte mit thematischen Bezug:
Integration von Immigranten in den Arbeitsmarkt: Die Erfahrungen in Deutschland und Israel
Sowohl Deutschland als auch Israel sind seit einiger Zeit einer starken Zuwanderung ausgesetzt. Aus dem Gebiet der ehemaligen UdSSR wanderten zwischen 1990 und 1994 rund 600.000 Juden nach Israel und etwa 1,4 Millionen Aussiedler nach Deutschland. Übereinstimmungen und Unterschiede in diesen Wanderungsströmen bieten die einmalige Gelegenheit, die Bedeutung von im Ausland erworbenen Qualifikationen auf den Arbeitsmarkterfolg im Gastland zu analysieren.
Auf der Basis von Querschnitts- und Paneldaten werden die Dauer der Arbeitslosigkeit, die berufliche Mobilität sowie die Einkommensentwicklung im Zeitablauf für Zuwanderer in beiden Ländern untersucht. Ziel des Projekts, das von der "German Israeli Foundation" (GIF) finanziert wird, ist es, mit den abgeleiteten Resultaten die Basis für eine zielgerichtete Zuwanderungspolitik zu schaffen, die in beiden Ländern stark an der Arbeitsmarktqualität von Zuwanderern bzw. den potentiellen Wohlfahrtsgewinnen durch Zuwanderern orientiert ist.
Das Projekt ist Teil von Schwerpunkt (1) des Forschungsprogramms des IZA.
Integration von Aussiedlern in Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit dem Zusammenbruch des ehemaligen Ostblocks ist Deutschland einer starken Zuwanderung von Aussiedlern ausgesetzt. Die mit der ökonomischen und sozialen Integration dieser Zuwanderungswelle verbundenen Probleme, die aufgrund der positiven Erfahrungen mit früheren Zuwanderungskohorten aus dem ehemaligen Ostblock nicht absehbar waren, führten zu einer verstärkten politischen Diskussion über die quantitative und qualitative Struktur dieser Zuwanderung. Ziel dieses interdisziplinär angelegten Projektes, das von der Volkswagen-Stiftung finanziert wird, ist es, den Strukturwandel in der Aussiedlerzuwanderung zu dokumentieren und die soziale und politische Integration sowie die Integration dieser Zuwanderungswelle in den deutschen Arbeitsmarkt zu analysieren. Die Ergebnisse dieser Analyse erlauben die Evaluierung der deutschen Integrationspolitik sowie ihrer ökonomischen und sozialen Effekte. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Osteuropa-Institut, München, durchgeführt.
Das Projekt ist Teil von Schwerpunkt (1) des Forschungsprogramms des IZA.

Publikationen
  • IZA Diskussionspapiere als PDF Download 
  • Reprints
  • Forschungsgutachten und Bücher
  • Newsletter IZA Compact (Mit seinem Newsletter IZA Compact möchte das IZA die Kommunikation zwischen Wissenschaft und einer breiteren Öffentlichkeit stärken. Berichtet wird über aktuelle Fragen und Probleme des Arbeitsmarktes, laufende Forschungsprojekte und neue Forschungsergebnisse. IZA Compact bietet darüber hinaus ein Forum für pointierte Meinungen von IZA-Mitarbeitern, IZA Research Fellows und Gastautoren./ als PDF Download) -
  • Email Newsletter 
  • Journal of Population Economics
    The Journal of Population Economics is an international quarterly that publishes original theoretical and applied research and survey articles on topics dealing with broadly defined relationships between economic and demographic problems.
    Journal of Population Economics, IZA, P.O. Box 7240, 53072 Bonn, Germany.
    Fax: +49-228-3894 210, Email: popecon@iza.org
    for example: ISSUE 1, VOLUME 12, 1999 SPECIAL ISSUE ON 'ILLEGAL MIGRATION'
  • Literaturverzeichnis zum Thema Migration

Komitee für Grundrechte und Demokratie - Ein Service des Netzwerkes Friedenskooperative
Website: http://www.friedenskooperative.de/komitee.htm
Email: Grundrechtekomitee@t-online.de
Komitee für Grundrechte und Demokratie - Aquinostraße 7-11 - 50670 Köln
Tel:0221-9726920 oder 9726930 - Fax:0221-9726931
Sowie: An der Gasse 1 - 64759 Sensbachtal

Das Komitee konzentriert seine Arbeit vor allem auf die Situation der Grund- und Menschenrechte in der Bundesrepublik Deutschland. In seinem Selbstverständnis jedoch vertritt das Komitee einen universellen - die Grenzen der Bundesrepublik überschreitenden - Anspruch auf unverkürzte Verwirklichung von Menschenrechten. Schwerpunkte, Themen und Aktionen verändern sich. Einige grundlegende Themen beschäftigen das Komitee jedoch immer wieder neu. Einer dieser Schwerpunkte ist das Thema "Flucht, Migration und Asyl".

Onlineinformation
a. allgemein

b. thematisch

Kulturzentrum Lagerhaus Migration, Bremen
Website: http://www.is-bremen.de/migration/IS.html
Email: migration@brainlift.de
Schildstr. 12-19 - 28203 Bremen - Tel: 0421-703932 - 0421-701306 Fax: 0421-7949905

Die Aufgaben des Kulturzentrums sind vor allem Zusammenführung und Moderation, Vernetzung und Kooperation. 
Das heißt zuerst die Arbeit der im Kulturzentrum Lagerhaus angesiedelten Migrantenvereine und Arbeitsgruppen zu vernetzen. Es sind sieben Vereine:

  • TJV - Toleranz Jugend Verständigung e.V.
    Tel.: 0421-70 40 01 Fax: 0421-794 99 05 Email: tjv@brainlift.de
  • Kurdischer Verein Komkar e.V.
    Tel.: 0421 / 794 18 07 Fax.: 0421 / 70 32 09 Email: Komkar@brainlift.de
  • Interkultureller Jugendverein KOMCIWAN e.V.
    Tel. 0421 / 794 18 07 Fax. 0421 / 70 32 09 - Email. Komciwan@yahoo.de
  • Kinder- und Jugendinitiative Schildstraße e.V.
  • Rat der Iranischen Flüchtlinge in Bremen e.V.
    Lagerhaus Schildstraße 3.Etage - Schildstraße 12-19 - 28203 Bremen -Telefon: 0421-70 46 25
  • Internationales Euphrat Hilfswerk - euphrat e.V.
    Dürenstraße 26 - 53173 Bonn - Mobil: 0172- 425 62 84 - Tel.: 0228 - 368 07 12
    Fax: 0228 - 36 32 97 - Email: euphrateV@yahoo.de
  • Internationaler Verein für Menschenrechte der Kurden IMK e.V.
    Postfach 20 07 38 - 53137 Bonn - Tel: 0228-36 28 02 - 368 07 13 - Fax: 0228-36 32 97 Email: info@kurden.de
    und drei Arbeitsgruppen: - Initiative Togo - Gruppe Berbang - KOMJIN ( Kurdische Fraueninitiative)

Migrationsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
Für uns liegen die Schwerpunkte in der Kinder- und Jugendarbeit. "Weil die Kinder unsere Zukunft sind". Je früher die Kinder sich daran gewöhnen unterschiedliche kulturelle Eigenarten anzuerkennen, desto weniger anfällig sind sie für Intoleranz und Nationalismus. So sind wir zu dem Fazit gekommen, daß Migrationsarbeit am besten bei Kindern von vier, fünf Jahren anfangen sollte. Wichtige Kooperationspartner sind dabei die Schulen. Hier treffen die Kinder erstmals zwangsläufig auf Kinder ganz unterschiedlicher Herkunft, je nach Einzugsgebiet mal zu einem größeren, mal zu einem kleineren Anteil. Das verlangt den Kindern und LehrerInnen die Bereitschaft zu Offenheit und Toleranz ab. Und dieses ist am besten auf der Grundlage der Kenntnis fremder Kulturen und Lebensweisen möglich. Deshalb veranstaltet der Migrationsbereich jedes Jahr die Interkulturelle Kindertheaterwoche mit Theaterstücken, die die Herkunftskulturen von hier lebenden MigrantInnen mit der Deutschen Kultur verbinden.

Onlineinformation

KWI - Kulturwissenschaftliches Zentrum im Wissenschaftszentrum NRW
Website: http://www.kwi-nrw.de
Email: presse@kwi-nrw.de
Wissenschaftszentrum NRW: Kulturwissenschaftliches Institut - Goethestraße 31 - 45128 Essen
Telefon 0201/72 04-0 - Telefax 0201/72 04 -111

Das Kulturwissenschaftliche Institut in Essen ist ein interdisziplinäres Forschungskolleg in der Tradition internationaler advanced-study-Institute. Es dient als Kristallisationskern für fachübergreifende Debatten und Forschungen im Bereich kulturwissenschaftlicher Querschnittfragen, die durch fachspezifische Fragestellung allein nicht beantwortet werden können.
Um die notwendige Interdisziplinarität zu verwirklichen, lädt das Institut Hochschulwissenschaftlerinnen und Hochschulwissenschaftler unterschiedlichster Fächer auf Zeit in sein Kollegium ein. Die Arbeitsthemen der Forschungsgruppen des Instituts beziehen sich regelmäßig auf Orientierungsprobleme des zeitgenössischen Kulturbewusstseins, sie werden von Vorstand und Beirat des Hauses gemeinsam definiert.
Ein Blick auf die seit der Eröffnung des Instituts im Jahre 1989 bearbeiteten Themen zeigt die Spannbreite der hier interessierenden Fragestellungen:
Gedächtnis, Ikonographie des Politischen, Topographien der Geschlechter, Kulturgeschichte der Natur, Ästhetische Inszenierung der Demokratie, Revierkultur, Demokratie-Öffentlichkeit-Medien, Staatswerdung Europas. Politische Theorie der Massenkultur. Sinnkonzepte als lebens- und handlungsleitende Orientierungssysteme.
In Verbindung mit dem Kulturdezernat der Stadt Essen organisiert das Institut die "Kultur Kontroversen". Die Themenkreise, denen sich die Kulturgespräche widmen, lauten: Idee und Wandel moderner Kulturkonzepte, Kulturpolitik in Deutschland und Europa, Chancen und Probleme kommunaler Kulturpolitik, die Veränderung des Kulturbegriffs durch neue Medien und die Rolle der Kulturwissenschaften in der modernen Welt.
Studiengruppe Europa:
Seit Oktober 1993 besteht am Kulturwissenschaftlichen Institut die Studiengruppe "Europa", die von Prof. Dr. Wilfried Loth (Universität-GH Essen) geleitet wird. Aufgabe der Studiengruppe "Europa" ist es, das gegenwärtige Projekt der europäischen Integration in historische Perspektive zu stellen und dadurch Maßstäbe für die Beurteilung der Entwicklungsprobleme zu gewinnen, vor denen die Europäische Union in den nächsten Jahren steht. Dazu zählen insbesondere: - das Verhältnis von nationaler, regionaler und europäischer Identität;- das Problem der Sicherung der rechtsstaatlichen, partizipatorischen und sozialstaatlichen Errungenschaften der Nationalstaaten in einer europäischen Gemeinschaft;- der Funktionswandel der Nationalstaaten in der europäischen Gesellschaft;- mögliche Szenarien der institutionellen Weiterentwicklung der Europäischen Union;- die Problematik der Osterweiterung der Europäischen Union und der damit verbundenen innereuropäischen Verteilungskämpfe.

Onlineinformation

Aktuelles - Veranstaltungen des KWI - Institutsbeschreibung - Studiengruppen und Wissenschaftler (z.B.: Studiengruppe "Europa") - Schriften - Bibliothek - Förderverein - Anfahrt - Kontakt

Labyrinth e.V. - Verein zur Integration zugewandeter Menschen
Website: http://home.t-online.de/home/h.-j.werner/labyrf2.htm
Email: verein.labyrinth@topmail.de
Vorsitzende: Valentina Epp - Am Magnusplatz 1 - 48351 Everswinkel - Tel: 02582/65539 oder 0170/8601955

Ziele des Vereins:
1. Informationsvermittlung für Zuwanderer über:
-deutsches und ausländisches Staatsbürgerrecht -Statusfragen -deutsches Rechtssystem allgemein
-demokratische Verfahren und Strukturen sowie deren Förderung -Ausbildungs- und Berufsfindung
-Soziale Dienste und Leistungen
2. Informationsvermittlung über: -Kultur und Geschichte der Zuwanderer
3. Bereitstellung und Förderung von Hilfestellungen bei: -der Berufsanerkennung ;der Jugend-, Eltern und Familienberatung ;der Begegnung von Zugewanderten und Altbürgern ;Internationaler Begegnung und Verständigung
4. Hilfe zur Selbsthilfe:
-Bereitstellung und Erstellen von zweisprachigen Informationsbroschüren in Deutsch und Fremdsprachen
-Vermittlung und Schaffung von integrativen Angeboten in den Bereichen Sport, Musik, Kunst, Theater und Literatur für alle Alters- und Personengruppen
-Vorhandene Fachkompetenz der zugewanderten stärken und für die Arbeit mit Ihnen nutzen
5. Politische Interessenvertretung der Zuwanderer

Onlineinformationen

Landeszentrum für Zuwanderung, Solingen
Website: http://www.lzz-nrw.de/
Email: lzz-nrw@lzz-nrw.de
Landeszentrum für Zuwanderung NRW - City-Turm - Kelderstraße 6 - 42697 Solingen
Tel: 0212-23239-0 Fax: 0212-23239-18

Die Landesregierung NRW begreift die erfolgreiche Integration der Migranten und Minderheiten in sozialer, kultureller, wirtschaftlicher, rechtlicher und politischer Hinsicht als eine zentrale Herausforderung an der Schwelle zum dritten Jahrtausend. Ein wichtiges Instrument zu dieser Umsetzung ist das Landeszentrum für Zuwanderung Nordrhein-Westfalen (LzZ).
Das Landeszentrum sieht seinen spezifischen Beitrag darin, als Schnittstelle zwischen den öffentlichen und privaten Trägern der Migrationspraxis, zu Migration und Integration arbeitenden wissenschaftlichen Einrichtungen und den politischen Entscheidungsträgern zu fungieren.
Demzufolge wird das Landeszentrum :
gleichstellungsorientierte Integrationskonzepte in enger Kooperation mit Trägern der Migrationsarbeit entwickeln, umsetzen und evaluieren,
Programme der Fort-, Weiterbildung und Beratung mit und für Migranten und ethnische Minderheiten modellhaft entwickeln, implementieren und evaluieren,
Diskriminierungstatbestände dokumentieren und auf deren Basis Vorschläge zu ihrer Überwindung erarbeiten,
den bewussten Umgang mit in der Mehrheitsgesellschaft und in den Gruppen der Zugewanderten geltenden Werten und Normen fördern,
Modelle der Konfliktvermeidung in Stadtteilen mit unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen entwickeln und erproben,
Migranten anregen, sich in Vereinen, Verbänden, politischen und gewerkschaftlichen Organisationen der Aufnahmegesellschaft zu engagieren sowie diese Prozesse wissenschaftlich begleiten und interkulturelles Lernen in allen Altersstufen und Lebenslagen unterstützen.

Die Aufgabenfelder des LzZ:

  • berät die Landesregierung in Fragen der Migration/Integration
  • arbeitet mit den Landesministerien bzgl. den in das jeweilige Ressort fallenden Fragen der Migration/Integration zusammen
  • kooperiert mit den Hochschulen
  • initiiert und koordiniert das "Forum Praxis/Forschung"
  • bündelt die wissenschaftlichen Ergebnisse im Bereich Migration/Integration für Institutionen und Fachkräfte, die mit Migranten arbeiten,
  • arbeitet wissenschaftlich zur strukturellen Diskriminierung
  • vergibt und begleitet Projekte zur Antidiskriminierung von Migranten
  • vergibt Projekte zur Anwendung wissenschaftlicher Ergebnisse, die ihrerseits wissenschaftlich ausgewertet werden
  • erarbeitet modellhaft Konzepte zur Fort- und Weiterbildung von Multiplikatoren
  • bietet Serviceleistungen und Informationen zum Thema Migration/Integration

Onlineinformationen

  • Das LzZ stellt sich vor   
    Informationen zu MitarbeiterInnen - Leitung - Organisation - Kontakt - Selbstdarstellung
  • Forschung
    Überblick - Projekte - Veranstaltungen - Veröffentlichungen - Infos
  • Gleichstellung
    Überblick - Projekte - Veranstaltungen - Veröffentlichungen - Infos
  • Weiterbildung
    Überblick - Projekte - Veranstaltungen - Veröffentlichungen - Infos
  • Öffentlichkeitsarbeit
    Kontakt - Infos
  • Vorträge und Publikationen
  • Infosystem Migration
    Aktuell - Veranstaltungen - Migrationsliteratur - Links - TV Tipps - Migrationsgespräche - Statistiken
  • Einbürgerung
    Änderungen im Recht - Verlängerte Frist für Kindereinbürgerungen - Informationen für türkische Staatsangehörige - Das neue Staatsangehörigkeitsrecht

Lehrstuhl Bevölkerungswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Website: http://www.uni-bamberg.de/sowi/bevoelkerung/
Email: josef.schmid@sowi.uni-bamberg.de
Leiter: Prof. Dr. Josef Schmid - Hornthalstraße 2 - 96045 Bamberg
Tel. 0951 / 863 - 2642 (- 2643), Fax. 0951 / 863 -1197

Arbeitsschwerpunkt  Migration (Theorie, Phänomene, Konflikte)
Arbeitsbereich ist die international stark beachtete These, dass Wanderungsprozesse nicht mehr wie seit dem Hochindustrialismus üblich zur völligen Integration der Wanderer führen, sondern in nachindustriellen Gesellschaften sich in ethnischen Selbsthilfenetzen und Interessensgruppen organisieren. Thesen und Texte zum "Ethnic Revival" und zu "Revanche du Tiers Monde" (J. Cl. Chesnais) werden als Orientierung herangezogen. Der Lehrstuhl steht in dieser Frage in Kontakt mit dem in Bamberg angesiedelten "European Forum for Migration Studies" (efms), Leitung: Prof. Dr. Friedrich Heckmann.
Projektbeschreibung: Höhere Frauenerwerbstätigkeit und höheres Renteneintrittsalter als Kompensation für ein sinkendes Erwerbspotential in der EU. Alternativen zur Zuwanderung?

Arbeitsschwerpunkte  

Links und Informationen für Interkulturelle Didaktik/ Institut für Interkulturelle Didaktik
Website: http://www.gwdg.de/~kflechs/iikdinfoquellen.htm
Institut für Interkulturelle Didaktik - Waldweg 26 - 37073 Göttingen
Tel.: +49/551/39 93 46, Fax.: +49/551/39 92 32
Email:
kflechs@gwdg.de

Die Sammlung enthält Links zu länderkundlichen Informationen - Internetressoucen für den Bildungsbereich - interkulturellen Trainings und interkultureller Kommunikation - Online-Journals - Bibliographien

Informationen des Statistischen Bundesamtes zur Bevölkerung
Website: http://www.destatis.de/themen/d/thm_bevoelk.htm 

Zur Bevölkerung Deutschlands zählen alle Einwohner, die mit ihrer Hauptwohnung in der Bundesrepublik Deutschland gemeldet sind, also auch alle hier gemeldeten Ausländer und Ausländerinnen.
Die Bundesrepublik Deutschland ist ein dichtbesiedeltes Land. Hier leben rd. 82 Mill. Einwohner, das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 230 Personen je Quadratkilometer. Die Vergleichszahl für die Europäische Union liegt bei 116.

Onlineinformation u.a. 

Einführung in den Bevölkerungsbegriff 

Tabellen und Grafiken zu  
Geschlecht und Staatsangehörigkeit - Geschlecht und Bundesländer - Altersgruppen, Familienstand, Religionszugehörigkeit - Altersaufbau [Grafik] - Bevölkerungsdichte - Einwohner (vierteljährlich) - Bevölkerungsentwicklung [Grafik] - Ausländische Bevölkerung - Eheschließungen, Ehescheidungen, Geborene Gestorbene nach Bundesländern - Heiratsalter (durchschnittlich) - Lebenserwartung - Wanderungen nach Bundesländern - Einbürgerungen - Haushaltsgrößen nach Bundesländern

 

© GESIS / IZ Sozialwissenschaften

Bearbeitung: Anne Köllner / H. Peter Ohly

Letzte Änderung:10.11.2005