Migration im WWW

 

AG Demographischer Wandel, Universität Hannover
Website: http://www.unics.uni-hannover.de/bollm/wandel/d_indexm.htm

Migrant ist grundsätzlich jeder, der ein bestimmtes Land verlässt und sich in einem anderen Land niederlässt. Ob diese Person auch in dem jeweiligen Land als Migrant anerkannt wird, hängt von der Definition durch das Zuzugsland ab.
Es gibt verschiedene Gruppen von Migranten. Die für Deutschland maßgeblichen Gruppen, die als Faktoren für demographischen Wandel in Frage kommen, sind (deutsche) Aussiedler, Arbeitsuchende (Gastarbeiter und angeworbene Eliten) sowie Asylbewerber und sonstige Flüchtlinge. Sie spielen für die Bevölkerungs-Entwicklung Deutschlands eine Rolle sowohl durch den bloßen Zuzug, als auch durch Familienzusammenführung und durch eine durchschnittlich höher liegende Geburtenrate als bei Deutschen.
Verweise zu demographischen Berichten zur Migration:

AHF- Arbeitsgemeinschaft außeruniversitärer historischer Forschungseinrichtungen
Website: http://www.ahf-muenchen.de
Email: info@ahf-muenchen.de
AHF-AG außeruniversitärer historischer Forschungseinrichtungen - Aldringenstraße 11 - D - 80639 München
Telefon: 089 - 13 47 29 - Fax: 089 - 13 47 39

Die AHF wurde 1972 gegründet. Ihr Zweck ist die Förderung der historischen Forschung. Seit ihrem Bestehen konnte die AHF ihre wichtigsten Aufgaben, die Vertretung gemeinsamer Interessen ihrer Mitglieder an einer Verbesserung der organisatorischen Voraussetzungen und die Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit innerhalb der historischen Forschung kontinuierlich erfüllen und erweitern. Die AHF wird mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst gefördert Der Zweck der AHF wird verwirklicht insbesondere durch :

  • wissenschaftliche Information und Dokumentation
  • Beratung und Unterstützung der gesetzgebenden Organe und Verwaltung in Fragen der Information und Dokumentation
  • Unterrichtung der Öffentlichkeit über die Arbeit der Geschichtswissenschaft
  • Erörterung der praktischen und theoretischen Probleme der Geschichtswissenschaft
  • Erörterung der materiellen und strukturellen Bedingungen institutionalisierter historischer Forschung
  • Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit der Mitglieder sowie
  • Vertretung der gemeinsamen Belange der Mitglieder
  • Eintreten für eine allgemeine Verbesserung der Bedingungen historischer Forschung in der Bundesrepublik.

 

  • Historische Bibliographie online - Die Datenbank zur Geschichte   
    Die Datenbank Historische Bibliographie der Berichtsjahre 1990–2000 umfasst etwa 124.000 bibliographische Einträge der in Deutschland sowie im deutschsprachigen Ausland erschienenen historischen Bücher, deutsche - sowie fremdsprachige Zeitschriftenaufsätze, Beiträge aus Sammelwerken und sonstige Veröffentlichungen.
    Sie wird ergänzt durch etwa 11.000 Einträge in Bearbeitung befindlicher Forschungsarbeiten aus dem "Jahrbuch der historischen Forschung". (in Zusammenarbeit mit dem Oldenbourg Wissenschaftsverlag). Sie können zur Probe ohne Einschränkungen im Jahrgang 1997 der Historischen Bibliographie Online recherchieren.
    Beim Suchmodus Volltextsuche wird über die Stichworteingabe "Migration" mehr als 200 Dokumente angezeigt.

Aktion Courage e.V.
Website: http://www.aktioncourage.org oder http://wwwaktioncouraga.de 
Email: info@aktioncourage.org
Bundesgeschäftsstelle: AKTIONCOURAGE e.V. - Kaiserstraße 201 - 53113 Bonn
Tel.: 0228-213061 - Fax: 0228-262978


"füreinander Welten öffnen  frei von Rassismus"

AKTIONCOURAGE ist ein Zusammenschluß von engagierten Bürgern und Organisationen unterschiedlicher Kulturen und Identitäten aus allen Regionen der Welt in Deutschland.
AKTIONCOURAGE wurde 1992 von Bürgerinitiativen, Menschenrechtsgruppen, Vereinen und Einzelpersonen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und politischen Lagern als eine Antwort auf den gewalttätigen Rassismus in Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock gegründet. Im gesamten Bundesgebiet haben sich inzwischen über 60 lokale und regionale Organisationen AKTIONCOURAGE angeschlossen.

AKTIONCOURAGE  fordert und fördert die gesellschaftliche Teilhabe und politische Mitbestimmung von Menschen ausländischer Herkunft und will mit seiner Arbeit und seinen  Projekten

  • Begegnung frei von Vorurteilen und Ängsten,
  • Verständigungsbereitschaft,
  • Akzeptanz fremder Identitäten,
  • Besinnung auf gemeinsame Werte sowie
  • Abgrenzung von extremistischen Aktionen und Tendenzen

auf allen Seiten bewirken.
Aktion Courage arbeitet mit internationalen Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International, mit Antirassismus-Organisationen in Europa (im Antirassistischen Netzwerk für Gleichheit in Europa sowie der Internationalen Föderation SOS Rassismus) zusammen und berät Gremien auf UN-, Europarats- und EU-Ebene.

Die Arbeit von Aktion Courage umfasst:

  •  Informations-, Aufklärungs- und Pressearbeit,
  •  Lobbyarbeit gegenüber Parlamenten und Regierungen,
  •  Interkulturelles Training bei Polizei und Bundeswehr,
  •  Dokumentationen von Übergriffen und Diskriminierungen,
  •  Kooperation mit Menschenrechtsorganisationen und Anti-Rassismus-Gruppen in Deutschland, Europa und den USA,

und führt  Projekte  wie Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage | "Ausländische" Betriebe bilden aus | Integration von Muslimen und muslimischen Organisationen in Deutschland | Informations- und Kontaktstelle Migration IKoM | Das Schiff kommt | Arbeit mit der Polizei | Forum Buntes Deutschland | Fluchtursachenbekämpfung, Burundi-Büro durch.

Onlineinformation

  • Dokumente online der Einrichtungen: UNO; Europa Rat; Europa Parlament; Europäische Union; Bundestag; Bundesregierung; Landtage; Landesregierungen; Organisationen
  • Burundi Büro: Der Burundi-Kreis bei der Missionszentrale der Franziskaner vereint Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Parlamentarier und Wissenschaftler, die mit Burundi befasst sind.
    Anschrift: Aktion Courage e. V. - Abteilung: Fluchtursachenbekämpfung - Postfach 2644, 53016 Bonn Tel: 0228/ 21 30 61. Fax: 0228/26 29 78
    Burundi Information - deutschsprachig
    Der Server informiert Sie so umfassend wie möglich über die politische und gesellschaftliche Entwicklung Burundis und wird von Aktion Courage e.V.- Burundi Büro betreut

Amnesty international- Sektion der Bundesrepublik Deutschland
Website: http://www.amnesty.de/index.html
Email: ai-de@amnesty.de
amnesty international - 53108 Bonn - Hausanschrift: Heerstraße 178, 53111 Bonn
Telefon: (02 28) 9 83 73-0 - Telefax: (02 28) 63 00 36

amnesty international  amnesty international - Österreichische Sektion   amnesty international - Schweizer Sektion   amnesty international - Luxemburger Sektion   Links zu weiteren Sektionen 

amnesty international FÜR DIE MENSCHENRECHTE
Seit mehr als 30 Jahren setzt sich ai weltweit für Menschen ein, die in ihren grundlegenden Rechten unterdrückt werden. Die weit über 1,2 Millionen Mitglieder und Unterstützer der Organisation in mehr als 150 Staaten haben sich in der Überzeugung zusammengeschlossen, dass das Engagement vieler den Menschenrechten zum Durchbruch verhelfen wird. Für sie ist die

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen 

Maßstab, an dem das Handeln von Regierungen zu messen ist.

amnesty international ERHEBT EINSPRUCH
gegen Missbrauch staatlicher Gewalt. Die Organisation tritt in Aktion, wenn Menschen in ihren Rechten auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung sowie auf Freiheit von Diskriminierung in schwerwiegender Weise verletzt werden oder ihr Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit missachtet wird. Insbesondere arbeitet ai für die Freilassung gewaltloser politischer Gefangener, d.h. von Männern und Frauen, die wegen ihrer politischen, religiösen oder anderen Überzeugungen, aufgrund ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft, Sprache oder ihres Geschlechts in inhaftiert sind und Gewalt weder angewandt noch befürwortet haben; für faire und zügige Gerichtsverfahren für alle politischen Gefangenen; gegen Folter und Todesstrafe, das "Verschwindenlassen' von Menschen und extralegale Hinrichtungen.
Amnesty ist unparteiisch, finanziell unabhängig, recherchiert aufwendig , um Menschenrechtsverletzungen auf die Spur zu kommen, tritt mit von amnesty entwickelten Aktionsformen für die Menschenrechte ein, hat nachweisbare Erfolge zu verzeichnen und bietet jedem vielfältige Handlungsmöglichkeiten an.
Die ai-Sektion in der Bundesrepublik 
zählt mehr als 13.000 Mitglieder. Die meisten engagieren sich kontinuierlich und unter Einsatz eines Teils ihrer Freizeit in einer der rund 600 örtlichen ai-Gruppen. Andere leisten einen Beitrag zur Verwirklichung der Menschenrechte, indem sie sich als aktive Einzelmitglieder regelmäßig an Briefschreibeaktionen oder anderen Aktivitäten der Organisation beteiligen. Die finanzielle Basis für die Arbeit der deutschen Sektion schaffen rund 16.000 regelmäßige Förderer und etwa 43.000 Spender." (amnesty)

Onlineinformation

Berichte 

  • Länderberichte
  • Themenberichte 
    zu Todesstrafe, Extralegale Hinrichtungen/ Staatlicher Mord, Folter, Kinder und Jugendliche, "Verschwindenlassen", Menschenrechtsabkommen, Flüchtlinge, Frauen, Medizin-Psychologie u.a. 
  • Jahresberichte - Archiv 
    Das Archiv enthält ab 1996 alle Länderartikel aus den Jahresberichten. Für den Zeitraum von 1974 bis 1995 liegt nur eine Auswahl von Länderartikeln elektronisch vor.
  • Datenbank Asyl
    Asyl-Gutachten und Länderberichte zu den Herkunftsländern von Flüchtlingen.

Publikationen

Online Magazin Antifaschistische Nachrichten
Website: http://www.antifaschistische-nachrichten.de/2002/10/index.php
GNN-Verlag, Postfach 260 226, 50515 Köln - Tel. 0221 / 21 16 58, Fax 0221 / 21 53 73

Anti-Rassismus-Informations-Centrum, Berlin
Website http://www.aric.de/aricbln.htm
Email: aric@ipn.de
ARiC Berlin e.V. - Chausseestr. 29 - 10115 Berlin
Tel: 030-308 799-0 Fax: 030-308 799-12

ARIC ist ein Dokumentations-, Informations- und Beratungszentrum zur MigrantInnen-, Flüchtlings- und Antidiskriminierungs- sowie interkulturellen Jugendarbeit, eine eigenständige Entwicklung des Non-Profit-Bereiches, Niederländisches Modell in Nachnutzung.
Das Dokumentations-, Informations- und Beratungszentrum ist gerichtet auf die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung und die Stimulierung der interethnischen Gesellschaft. Der ursprüngliche Ansatz des Projekts geht auf eine Entwicklung zurück, die Ende 1989 im Osten Berlins und in den neuen Bundesländern einsetzte. Eine wachsende Zahl von Initiativen, Projekten und Einzelpersonen engagierte sich in sozialer, soziokultureller und politischer Arbeit für und mit MigrantInnen und Flüchtlingen. Dabei zeigte sich angesichts knapper Mittel sehr schnell, daß die Zusammenarbeit, der Austausch und das Festhalten von Erfahrungen außerordentlich wichtig sind. Innerhalb des entstehenden Netzwerks entwickelte sich eine besonders intensive und nützliche Kooperation zwischen der Regionalen Arbeitsstelle für Ausländerfragen (RAA) Berlin, dem Arbeitskreis gegen Fremdenfeindlichkeit und den InitiatorInnen von ARIC."
Dokumentation und Beratung
Das Dokumentationszentrum von ARiC umfaßt mehr als 13.000 Titel: Bücher und Broschüren, Lehr- und Projektmaterial für den Unterricht und die sozialkulturelle Arbeit, Zeitschriften- und Zeitungsartikel, Forschungsberichte, Studien und Diplomarbeiten über die unterschiedlichsten Themen sowie audiovisuelles Material, darunter über 900 Videoprogramme. Es gibt ungefähr 650 deutsche und 800 englische Titel.

Onlineinformation

  • Materialdatenbank und Mediathek von ARIC und RAA Berlin
    Seit 1991 im Aufbau befindlich, stehen zur Zeit ca. 10 000 Bücher und Broschüren, zuzüglich ca. 100 Zeitungs- und Zeitschriftenabos mit ca. 8 500 ausgewerteten Zeitschriftenaufsätzen zur Verfügung. Hinzu kommen ca. 1 100 Videobeiträge und andere AV-Medien.
    Ein großer Teil davon sind institutionelle, behördliche bzw. Veröffentlichungen von Projekten, die nicht über den Buchhandel beziehbar sind. Inhaltliche Schwerpunkte bilden die Sachgebiete Pädagogik (inkl. sprachliche Integration), Ausländerrecht, Situation von AusländerInnen, Gewalt und Gegengewaltstrategien, Vorurteile und Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Literatur von und über Roma und Sinti, Titel aus dem Judentum und über das Judentum, Migration und ihre Ursachen. Hinzu kommt Belletristik ausländischer Autoren für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
    In der Mediathek stehen die Dokumente für die Benutzung zur Verfügung.
    Anschrift: Mediathek - Chaussestraße 29 - 10115 Berlin - Tel.(030) 238 43 02 - Fax (030) 238 43 03

Onlinerecherche
a. nach Rubriken  
Zur Verfügung stehen die Rubriken

- Gewaltakzeptanz, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit, Rechtsextremismus; Projekte dagegen
- Pädagogik, päd. Einrichtungen, Bildung und Erziehung, Psychologie, Soziologie
- Rechtswesen und Gesetzgebung
- Situation von Ausländern und ethnischen Minderheiten

b. über Suchmaschine

  • ARiC Adressdatenbank für Berlin/Neue Bundesländer
    ARiC Berlin hat rund 2.200 Adressen und Telefonnummern Berliner und Brandenburger Projekte, Vereine, Organisationen, Institutionen sowie von Einzelpersonen zusammengestellt, dazu kommen knapp 800 Adressen aus den übrigen neuen Bundesländern. Zum Beispiel Rechtsanwälte, die sich auf Ausländer- und Asylrecht spezialisiert haben, oder alle Ausländerbeauftragten oder Ansprechpartner von Kirchenasyl, Jugendaustausch oder Aids-Beratungsstellen, Antidiskrimierungsbüros, jüdische Einrichtungen, Kulturvereine, Stiftungsadressen, Wohlfahrtsverbände, Antifagruppen, oder ... oder.
  • ARiC Adress- und Literaturdatenbank international , ARiC Rotterdam 
    Die Rotterdammer Bibliothek enthält ca. 12.000 Bücher, Videos, Artikel und weitere Materialien, von denen etwa 1.500 in deutscher und englischer Sprache sind, diese sind auch zum größten Teil in deutsch bzw. englisch rezensiert! Sämtliche Publikationen sind in der niederländischen ARiCbase-Datenbank enthalten und werden vierteljährlich an alle Abonnenten (ARiCbase wird in den Niederlanden in einem Aboverfahren vertrieben) verschickt. Eine große Auswahl der Publikationen steht auch per online-Abfrage im Internet zur Verfügung, derzeit leider nur in niederländisch. Wir arbeiten daran, dieselbe Abfrage auch auf deutsch zur Verfügung zu stellen und dabei auch auf Wunsch lediglich die deutschsprachigen Materialien anzubieten. Die online-Abfrage findet sich auf dem Webserver von LBR Rotterdam.
    Neben der Literaturdatenbank gibt das LBR in den Niederlanden ein Adreßverzeichnis mit über 2.000 Einträgen heraus, das jedoch nur zu einem kleinen Teil deutsche Adressen enthält (ca. 200). Diese Datenbank ist komplett online abfragbar.
    s. a.  ARiC Rotterdam, Niederlande (deutschsprachige Seite)
  • Verweise auf WWW-Seiten weiterer Anti-Rassismus- und befreundete Organisationen

ARiC -NRW e.V. Anti-Rassismus-Informationscentrum
Website: http://www.aric-nrw.de/
Email: kontakt@aric-nrw.de
ARiC NRW e.V. - Niederstraße 5 - 47051 Duisburg
Tel + Fax: 0203 / 28 48 73

Im ARIC-NRW werden Informationen und Materialien über Rassismus und Diskriminierung dokumentiert und auf Anfrage zur Verfügung gestellt Neben der herkömmlichen Arbeit, haben sich für ARIC-NRW zwei neue Schwerpunkte gebildet. Diese sind:

Antidiskriminierungsarbeit bei ARIC-NRW
In der Zeit von Januar 1997 bis 1999 wurden vom Landesministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport (MASSKS-NRW) landesweit neun Modellprojekte in der Antidiskriminierungsarbeit gefördert. Auch ARIC-NRW gehörte mit folgenden Schwerpunkten zu den geförderten Einrichtungen:

  • Vernetzung von Initiativen in der Antidiskriminierungsarbeit im Ruhrgebiet.
  • Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungsangeboten und Tagungen mit Initiativen und Einrichtungen in der Antidiskriminierungsarbeit zu den Themen interkulturelle Kommunikation und Gesprächsführung, Mediationstechniken, Erweiterung der Kompetenzen in bezug auf die verschiedenen Diskriminierungsfelder und Interventionsmöglichkeiten und Arbeitsorganisation
  • Erstellung eines regelmäßigen Rundbriefes zur Antidiskriminierungsarbeit in NRW mit Dokumentation einzelner Diskriminierungsfälle, beispielhaften Interventionsstrategien, Adressen, Literatur- und Veranstaltungshinweisen. (Das Netzwerk - Für Gleichbehandlung, gegen Diskriminierung ethnischer Minderheiten in NRW, Rundbrief der Initiativen und Projekte)
  • Entwicklung einer einheitlichen Konzeption und Methode zur systematischen Erfassung von Diskriminierungsfällen in NRW

Als Fortsetzung des Modellprojektes werden wir im Jahr 2000 eine Erprobung des computergestützten Erfassungssystems für Diskriminierungstatbestände (AD-Base III LBR-Registrierungssystem vom LBR, Rotterdam-Niederlande) gemeinsam mit anderen Antidiskriminierungsberatungsstellen in NRW durchführen. Ziel ist es, das genannte Computerprogramm den Bedürfnissen der Antidiskriminierungsarbeit in NRW bzw. Deutschland anzupassen. Dabei kooperiert ARIC-NRW mit dem Landeszentrum für Zuwanderung, Solingen. Außerdem ist der Aufbau einer eigenen Internetseite des Netzwerkes geplant.
Seit kurzem unterhält ARIC-NRW die Homepage des Netzwerkes der Antidiskrimnierungsinitiativen in NRW. Sie kann unter der Adresse www.NRWgegenDiskriminierung.de aufgerufen werden.

Interkulturelle Bildung bei ARIC-NRW
ARIC-NRW vermittelt Initiativen und Einrichtungen ein abgestuftes Seminarangebot für die eigene interkulturelle Praxis und Weiterbildung. Neben Einführungsseminaren zu Rassismus und Diskriminierung führen wir spezifische Fortbildungsangebote u.a. zu folgenden Themen durch:

  • Reagieren auf rassistische Äußerungen.
  • Interkulturelle Konflikte und Kommunikation.
  • Frauen und Rechtsextremismus.
  • Gleichstellungsmaßnahmen in Betrieben und öffentlichen Einrichtungen.

Zum letztgenannten Themenbereich befindet sich eine ExpertInnenagentur im Aufbau.

Onlineinformation:

  • Literatur und Materialien
    Literatur-Rezensionen sowie Materialien zum Downloaden und Ausdrucken.
  • Links
  • Netzwerk gegen Diskriminierung
    Für Chancengleichheit, gegen Diskriminierung ethnischer Minderheiten in NRW.
    Das Netzwerk ist ein lockerer Zusammenschluss sowohl von Projekten, die vom Ministerium für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes NRW gefördert, als auch Organisationen, die ohne Fördergelder auf ehrenamtlicher Basis ihre Arbeit seit vielen Jahren mit viel Einsatz fortführen. Gemeinsam engagieren sich alle Netzwerkpartner für die rechtliche, politische und soziale Gleichstellung und gegen die Diskriminierung aller ethnischen und nationalen Gruppen in Deutschland.
  • Aktuelles:
    Hier finden sie Texte & Termine aus dem Netzwerk und zu den Themen Rassismus und Diskriminierung
  • Diskriminierungsfall melden
    Personen die  von Diskriminierung betroffen sind oder über einen Fall von Ungleichbehandlung aufgrund der Herkunft, Hautfarbe oder Nationalität berichten möchten, können Sie dieses bei ARiC-NRW e.V. melden.

Arbeiterwohlfahrt
Website: http://www.awo.de/ 

Email:
info@awo.org 
AWO Bundesvorstand e.V. - Oppelner Straße 130 - 53119 Bonn
Postfach 410163 - 53023 Bonn
Tel:0228-6685-0 - Fax:0228-6685 209

AWO für Menschen aus der Fremde
Bei allen Migranten, ob Aussiedler, Flüchtlinge, Asylsuchende oder die ehemals angeworbenen ausländischen Arbeitnehmer - zwischen ihrer rechtlichen und tatsächlichen Integration klafft eine gewaltige Lücke. Die Migrationssozialdienste und Fördermaßnahmen der AWO wollen diese Lücke schließen.
Seit den sechziger Jahren berät die AWO z.B. Familien aus der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien, Tunesien und Marokko. Die AWO-Sozialberater/-innen helfen bei einer Vielzahl von Problemen, sei es mit Behörden, sei es in der Familie oder vermitteln an spezialisierte Dienste weiter.
Hilfen für Flüchtlinge
Flüchtlinge, Asylsuchende und -berechtigte brauchen Orientierungshilfen. Hunderttausende, darunter auch viele Funktionäre der in dieser Zeit verbotenen AWO mussten während der nationalsozialistischen Herrschaft aus Deutschland ins Ausland fliehen und haben dort Hilfe erfahren. Eine humane Gesellschaft beginnt deshalb für die AWO mit der Hilfe für Flüchtlinge und Verfolgte.
Die Arbeit der Beratungsstellen ist durch zahlreiche Änderungen der den Aufenthalt und die Leistungen für Asylbewerber betreffenden Gesetze schwieriger, aber auch noch wichtiger geworden. Die AWO will Flüchtlingen beim Neuanfang helfen, vermittelt Kontakte und informiert die Öffentlichkeit über die spezielle Lebenssituation von Flüchtlingen.
Einrichtungen und Dienste für Aussiedler
Spätaussiedler kommen überwiegend aus Polen, Rumänien und in den letzten Jahren fast ausschließlich aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie suchen nach der alten Heimat, nach neuen Freunden und einer besseren Zukunft. Die AWO hilft ihnen mit Beratung, Eingliederungsmaßnahmen, Sprach- und Qualifizierungskursen. Junge Aussiedler werden insbesondere auch durch Freizeitangebote sozialpädagogisch gefördert und begleitet.

Onlineinformation zu Migration

Arbeitsgemeinschaft Migrationsgeschichte Bremerhaven e.V.
Website: http://www-lib.iupui.edu/kade/agm_home/
In Zusammenarbeit mit:
IUPUI MAX KADE German-American-Center  und  Society for German-American-Studies

Die Arbeitsgemeinschaft Migrationsgeschichte Bremerhaven e.V., sind ein Zusammenschluss aktiver Mitglieder einer Arbeits,- Forschungs- und Dienstleistungsgruppe in Form eines eingetragenen Vereines Deutschen Rechtes mit Sitz in Bremerhaven / Deutschland. Sie verfolgt in erster Line das Ziel, das im deutschen Staatsgebiet erfassbare und bereits geortete Material zur Migrationsgeschichte zu sammeln, nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten auszuwerten und im Sinne moderner Dienstleistung allen Interessierten anzubieten. Historisch und geographisch bedingt wurde Bremerhaven zu einem Spezial-Passagierhafen, über den zusammengefasst mehr als je über einen anderen kontinentalen Hafen Millionen von Auswanderern eingeschifft wurden. Dieser Umstand und die Tatsache, dass es einen erheblichen Informationsbedarf gibt, führte letztendlich zur Gründung der AGM.
Die Arbeitsgemeinschaft Migrationsgeschichte Bremerhaven e.V. ist Mitglied folgender Verbände: "Society for German-American Studies" (SGAS), der "Association of European Migration Institutions" (AEMI) und steht in enger wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit der "Universität Oldenburg."

Onlineinformation

Arbeitsstelle für Interkulturelle Pädagogik, Westf. Wilhelms-Universität Münster
Website: http://www.uni-muenster.de/InterkulturPaedagogik/
Email: potratz@uni-muenster.de  , asikp@uni-muenster.de
Arbeitsstelle Interkulturelle Pädagogik - Georgskommende 33 - 48143 Münster
Tel. (0251) 83-2 42 03 / -2 42 99 - Fax: (0251) 83-2 92 44
Leitung: Prof. Dr. Marianne Krüger-Potratz

Lehrerbildung heute heißt Lehrerbildung in und für Europa, in einem bzw. für ein Europa, in dessen Schulen infolge von Migration und Europäischer Integration aktuell Schülerinnen und Schüler verschiedener Muttersprachen und unterschiedlicher ethnischer, nationaler und soziokultureller Herkünfte gemeinsam lernen.
Die Schülerschaft der »deutschen Schule« hat sich entscheidend verändert. Dass Schüler und Schülerinnen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit und einer anderen Erst- bzw. Familiensprache als der deutschen in den Klassen sitzen gehört seit langem zur Normalität in der Mehrzahl der Schulen. Was heißt dies für die (zukünftige) Lehrerbildung? Wer sich z.B. in Nordrhein-Westfalen auf den Lehrerberuf vorbereitet, muss sich klarmachen, dass - statistisch gesehen - in drei von vier Klassen Kinder mit einer anderen Staatsangehörigkeit und einer anderen Erstsprache als der deutschen lernen, und dass in einer von vier Klassen ihr Anteil höher als 20% ist. Dies gilt vor allem für die Primarstufe und die Sekundarstufe I, aber der Anteil »ausländischer Schüler« ist auch in der Sekundarstufe II größer geworden. Doch die Bezeichnung »Schüler ohne deutschen Pass« - und nur diese erfasst die Statistik in der Kategorie »Ausländer« - sagt noch gar nichts. »Ausländische Schüler« - das ist eine äußerst heterogene Gruppe: heterogen in Bezug auf die nationale bzw. ethnische Zugehörigkeit, die Frage des Aufenthaltsstatus und der mit dem Aufenthalt in der Bundesrepublik verbundenen Perspektiven, hinsichtlich der Migrationserfahrungen, der sozialen Zugehörigkeit im Herkunfts- bzw. im Aufnahmeland, der Familien- bzw. Landessprache und der soziokulturellen Herkunft und nicht zuletzt in Bezug auf die außerhalb der Bundesrepublik erworbenen Schulerfahrungen. Die Europäische Integration, die internationale Migration infolge der Internationalisierung der Kapital- und Arbeitsmärkte, die zunehmende Verschärfung des Nord-Süd-Gefälles sowie das sich verschärfende Ost-West-Gefälle infolge der durch den Fall des »Eisernen Vorhangs« ausgelösten tiefgreifenden politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Veränderungen in den Staaten des ehemaligen Ostblocks - lassen weitere Migrationsbewegungen erwarten - mit den entsprechenden Folgen für Bildung und Erziehung in allen Staaten.
Möglichkeiten, sich auf die veränderte Situation und die veränderten Anforderungen vorzubereiten, gibt es an der WWU bisher in zwei Varianten:
1.das obligatorische Lehrangebot:
" Kulturelle Wertorientierungen und ihre Auswirkungen auf die Schule, insbesondere Ursachen und Folgen der Migration«; und
2.den Zusatzstudiengang »Interkulturelle Pädagogik«, in dessen Rahmen (zukünftige) Lehrerinnen und Lehrer den Nachweis erwerben können, dass sie Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen, »die erforderlich sind, um Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Herkunftssprache, Kultur oder Religion im Sinne Interkultureller Pädagogik zu unterrichten«. (Krüger-Potratz)

Onlineinformation
neben generellen Studiengangsinformation stehen außerdem zur Verfügung:

ARGE - Europäisches Migrationszentrum
Website
: http://www.emz-berlin.de/emz/emz.htm
Email: EMZ@compuserve.com
ARGE-Europäisches Migrationszentrum - Schliemannstr. 23 - 10347 Berlin
Tel.: +0049 +30 44 65 10 65 Fax: +0049 +30 444 10 85

Die enge Zusammenarbeit der vielfältigen Institutionen des EMZ ermöglicht den intensiven Austausch von Erfahrungen und somit die Voraussetzung für innovative und praktische Lösungen. 
Die Mitgliedsorganisationen der ARGE EMZ leisten durch die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis einen Beitrag zu einer menschenwürdigen und sozial verträgliche, europäischen Migrationspolitik.
Das EMZ arbeitet in enger Kooperation mit der FU-Forschungsstelle Arbeitsmigration, Flüchtlingsbewegungen und Minderheitenpolitik.

Onlineinformation

MITGLIEDSORGANISATIONEN

NETZWERKE

- EUROFOR Partner
- EUROFOR Conferences
- Sponsoring
- EUROFOR Resource Handbook
- Co-operation in the EUROFOR Network

LINKSAMMLUNG

Asylmagazin online des Informationsdienstes Asyl
Website "Asylmagazin online: http://www.asyl.net/Magazin/InhaltAsylmagazin.html  
Email:  zdwf@t-online.de  
Informationsverbund Asyl / ZDWF e.V. - Königswinterer Str. 29 - 53227 Bonn
Fax (02 28) 42 21 130

Themen: Nachrichten - Aus der Beratungspraxis - Länderrechtsprechung und -materialien - Materielles Asylrecht - Asylverfahrens- und -prozessrecht - Abschiebeschutz und allgemeines Ausländerrecht - Sozialrecht für Flüchtlinge und Asylbewerber - Termine

ASYLUM-L is a site discussing the Legal aspects of asylum and the refugee status.

Public discussion list on the legal aspects of asylum and refugee status: interpretation of the Geneva Refugee Convention, procedural aspects, evidence, eligibility, access to the procedure, human rights and persecution, free movement of asylum seekers, etc
Subscription via E-mail to majordomo@ufsia.ac.be   with message "subscribe asylum-l"
Description from: Arthur J. Kosten (Arthur.J.Kosten@Alcazar.com)

Beauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen
Website: http://www.bundesauslaenderbeauftragte.de/
Die Beauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen
Büro Berlin (1. Dienstsitz): Mauerstraße 45-52 - 10117 Berlin
Postanschrift:11017 Berlin
Tel.: 030 / 20 07-29 73 / 29 74 - 0 18 88 / 527 - 29 73 / 29 74- Fax: 030 / 20 07 - 19 30 - 0 18 88 / 527 - 19 30
Büro Bonn: Lengsdorfer Hauptstraße 78-82 - (Eingang Provinzialstraße) - 53127 Bonn
Postanschrift: Postfach 14 02 80 - 53107 Bonn
Tel.: 0228 / 527 - 27 58 - 0 18 88 / 527 - 27 58 - Fax: 0228 / 527 - 27 60 - 0 18 88 / 527 - 27 60

Es steht ein ständig aktualisiertes Informationsangebot zu Fragen der Ausländer-, Migrations- und Flüchtlingspolitik, zur Tätigkeit der Ausländerbeauftragten und weitere Hinweise in diesem Themenbereich zur Verfügung. Seit November 1998 hat Frau Marieluise Beck (Bündnis 90/Die Grünen) das Amt inne. Sie ist nach Heinz Kühn (SPD), Liselotte Funcke und Cornelia Schmalz-Jacobsen (beide FDP) die vierte Amtsinhaberin seit der Schaffung des Amtes im Jahre 1978.
Die Beauftragte für Ausländerfragen wird auf der Grundlage des Ausländergesetzes von der Bundesregierung ernannt und unterstützt diese in unabhängiger und beratender Funktion bei der Weiterentwicklung der Integrationspolitik und der Förderung der Integration und des Zusammenlebens von Ausländern und Deutschen. Organisatorisch ist ihr Amt dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung angegliedert.

Onlineinformation

Berghof Forschungszentrum für konstruktive Konfliktbearbeitung
Website: http://www.berghof-center.org/
Email: info@berghof-center.org 
Berghof Forschungszentrum für konstruktive Konfliktbearbeitung - Altensteinstraße 48a - 14194 Berlin
Tel:030/8318090 - Fax:030/3061437

Die Arbeit des Berghof Forschungszentrums für konstruktive Konfliktbearbeitung richtet sich darauf, konstruktive Verfahren und Modelle für die Bearbeitung ethnopolitischer und soziokultureller Konflikte in Europa zu erforschen und ihre Anwendung in der Praxis wissenschaftlich zu begleiten und zu unterstützen. Der konstruktive Aspekt wird ausdrücklich betont: einerseits, um deutlich zu machen, dass Konflikte ein wichtiges und notwendiges Element des sozialen Wandels in allen europäischen Gesellschaften sind, die Herausforderung also nicht in der Eindämmung, sondern in der konstruktiven Bearbeitung von Konflikten liegt; andererseits, um die Orientierung an den Zielen Gewaltminderung und Förderung der sozialen Gerechtigkeit in diesen Wandlungsprozessen hervorzuheben. Im Mittelpunkt der Arbeit des Zentrums stehen die Beiträge zivilgesellschaftlicher Träger, der Entwicklungszusammenarbeit, der humanitären Hilfe, der Friedens- und Menschenrechtsarbeit sowie der Einfluss soziokultureller und psychosozialer Strukturen und Mechanismen für "peace making" und "peace building" in der OSZE-Region. Das Erkenntnisinteresse zielt dabei sowohl auf die Analyse von längerfristigen makro- und mikrosozialen Friedensbildungsprozessen als auch auf die Beschäftigung mit der Wirksamkeit von Interventionskonzepten und -methoden bei der aktuellen Konfliktbearbeitung.
Projekte & Arbeitsfelder:
Die drei wichtigsten Projekte, mit denen sich das Zentrum seit seiner Gründung 1993 befasst hat, waren
"Die Entwicklung von Modellworkshops zum Konfliktmanagement in ethnonationalen Spannungsfeldern". Unter der Trägerschaft einer deutschen NRO, "KSZE CONSULT", und in Kooperation mit verschiedenen Organisationen in Rumänien wurden sieben "problem solving workshops" mit rumänischen und ungarischen JugendvertreterInnen durchgeführt, in denen auf exemplarische Weise Maßnahmen zur Verbesserung der inter-ethnischen Beziehungen sowie zur Förderung einer demokratischen politischen Kultur entwickelt und erörtert wurden.
"Konfliktkulturen und Interkulturelle Mediation". Bei diesem von der Volkswagen-Stiftung geförderten Projekt ging es darum, die Voraussetzungen und Bedingungen zu identifizieren, die es MediatorInnen bei interkultulturellen Konflikten ermöglichen, konstruktiv zu intervenieren. Untersucht wurde das im Rahmen eines Kleingruppenexperiments mit MediatorInnen aus den USA, Frankreich und Deutschland. Danach ist eine konstruktive interkulturelle Mediation mit einem plurikulturellen Team dann besonders erfolgreich, wenn es gelingt, die Teamfindung und die Konfliktdynamik systematisch in einem "Prozess wechselseitiger Ansteckung" miteinander zu verkoppeln.
"Unterstützung von einheimischen FriedensaktivistInnen in Mittel- und Osteuropa sowie der früheren UdSSR". Mit Förderung der Europäischen Union wurden zivilgesellschaftliche Akteure identifiziert, die sich als "Insider" in Friedens- und Konfliktbearbeitungs-Initiativen unterschiedlichster Art engagierten, um ihre Arbeitsansätze und ihre Bedürfnisse im Hinblick auf externe Unterstützungen genauer kennenzulernen. Einige wurden ausgewählt, um ihnen im Rahmen von Seminaren die Möglichkeit zur überregionalen Vernetzung zu bieten und um mit ihnen gemeinsam die Erfolgsbedingungen, die Bewältigung charakteristischer Schwierigkeiten sowie neue Perspektiven in diesem Bereich zu erarbeiten.

Onlineinformation

  • Profil: Zielsetzung - Leitbild - Projekte und Arbeitsfelder - MitarbeiterInnen - Publikationen, Konferenzen, Tagungen, Seminare - Bibliothek - Trägerschaft - GastforscherInnen Programm - Vorgeschichte
  • Projekte
  • Publikationen: Berghof Reports - Berghof Arbeitspapiere - NGO Wegweiser - ander
  • Partner und Netzwerke: Organisationen, Personen, Frühere Mitarbeiter, Gastforscher
  • NRO-Wegweiser: Der NRO Wegweiser ist eine Sammlung mit ausführlichen Beschreibungen von Einrichtungen folgender Kategorien: Entwicklungszusammenarbeit - Friedensarbeit - Humanitäre Hilfe - Interkulturelle Begegnung - Menschrechtsarbeit 
  • Informationen - Links (english language only): Organizations - Conference Calendars - Subscriptions and Mailing Lists - Electronic Journals - Jobs and Scholarships - Bibliography Research - Discussion Forums

Bevölkerungswissenschaft an der Humboldt Universität Berlin
Website: http://www.demographie.de/uebersicht/index.htm
Bevölkerungswissenschaft -Philosophische Fakultät III - Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6 - 10099 Berlin
Tel: (030) 2093-1918 - Fax: (030) 2093-1432

Gegenstand der Lehre und Forschung sind u.a.: Die Analyse von Migration in und nach Europa sowie der ökonomischen und sozialen Integration von Ausländern und Aussiedlern; die Prognose der zukünftigen Entwicklung der in- und ausländischen Bevölkerung in Deutschland. Die Arbeiten werden seit 1993 in der Reihe "Demographie aktuell" (bisher 13 Ausgaben) veröffentlicht.

  • Forschung
    Aktuelle Forschungsschwerpunkte:
    Internationale Migrationen in Europa und Zuwanderung nach Deutschland
    Sozioökonomische Integration von Ausländern und Aussiedlern
    Familienplanung und Bevölkerungsentwicklung in Entwicklungsländern
    Regionale Bevölkerungsbewegung in den fünf neuen Bundesländern
    Familienentwicklung und Familienpolitik vor und nach 1990
    Laufende Forschungsvorhaben:
    1.Migration im Vergleich
    2.Regionalisierung und regionale Identität in der Ukraine
    3.Vergleichende Analyse zu Einwanderungs- und Integrationspolitiken
    4.Gem Graduiertenkolleg "Gesellschaftsvergleich in historischer, soziologischer und ethnologischer Perspektive"
    5. Migration und Fremdenfeindlichkeit
  • Institutsinformationen (Mitarbeiter, Adressen, Standort) 
  • Lehrangebot
  • Aktuelles 
  • Linksammlung  zu Einrichtungen der Bevölkerungswissenschaft und Migrationsforschung in Deutschland; Forschungsstätten weltweit, Multilaterale Organisationen, Regierungen und Behörden, Organisationen der Entwicklungshilfe, Nicht-Regierungsorganisationen, Statistische Ämter, Bibliographien, Journale, Daten, Demographische Software;
  • Veranstaltungen
  • Vorträge  (Download im PDF-, HTML- und PP Format)
  • Electronic Publishing  (Download im PDF Format von Mitarbeiterpublikationen und Reihe "Demographie aktuell";
  • Recherchemöglichkeit in der Fachbereichsbibliothek
  • Newsletter "Migration und Bevölkerung"  - Aktuelle Ausgabe im PDF Format, Archiv "Migration und Bevölkerung" mit verschiedenen Suchoptionen, sowie Komplettausgaben im PDF Format

BiB, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden
Website: http://home.t-online.de/home/bib-2499/
Email: bib@statistik-bund.de
Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung
Postfach 55 28, Friedrich-Ebert-Allee 4; 65180 Wiesbaden
Tel.: (0611) 75 2235, Fax: (0611) 753960

Das BiB hat die Aufgabe,
1.wissenschaftliche Forschungen über Bevölkerungsfragen und damit zusammenhängende Familienfragen als Grundlage für die Arbeit der Bundesregierung zu betreiben,
2.wissenschaftliche Erkenntnisse in diesem Bereich zu sammeln und nutzbar zu machen, insbesondere zu veröffentlichen,
3.die Bundesregierung über wichtige Vorgänge in diesem Bereich zu unterrichten und sie in Einzelfragen zu beraten,
4.das Bundesministerium des Innern bei der internationalen Zusammenarbeit in Bevölkerungsfragen, insbesondere im Rahmen der Vereinten Nationen und des Europarates, zu unterstützen.
Aufgabenbereiche des BiB: Forschung, Information, Politikberatung und gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen: Deutschland sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von politischen Herausforderungen konfrontiert. Die deutsche Wiedervereinigung und die Probleme des Alterns der Gesellschaft sind seit längerem wichtige Themen. Die gegenwärtige wissenschaftliche Arbeit stellt sich diesen Anforderungen mit Projekten zum Thema Migration und Altern. Andere Themen, beziehen sich auf die Integration von Ausländern, die Verfeinerungen demographischer Modellrechnungen und Weltbevölkerungs- und Entwicklungsfragen.
Hon.Prof. WD Dr. Ulrich Mammey: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsgebiet "Migration, Ausländische Bevölkerung, Bevölkerungsgeographie

Onlineinformation

  • Mitarbeiterverzeichnis - Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft (Inhaltsverzeichnisse und Abstracts online verfügbar) - Verzeichnis der Schriftenreihe des BiB -Verzeichnis der Materialien zur Bevölkerungswissenschaft - BiB-Mitteilungen - Bericht über die demographische Lage in Deutschland

BIM - Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen
Website:
http://www.bimev.de/

Think globally - act locally, in diesem Sinne wurde das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. am 17. Februar 1995 von Menschen aus verschiedenen Fachdisziplinen, Arbeitsfeldern und Nationalitäten gegründet. Die Forschungseinrichtung soll nicht nur den Horizont des Wissens erweitern, sondern auch Interkulturelles Lernen fördert.

Projekte
BIM e.V. führt vielfältige Projekte durch, mit denen die Kommunikation zwischen den in Deutschland beheimateten Kulturen gefördert werden soll. In interkulturellem Miteinander werden Lesungen, Ausstellungen, Aktionstage und -wochen, sowie viele Sonderprojekte realisiert. 
Publikationen
* BIM-Schriftenreihe Migration und Mehrsprachigkeit sowie Migration und Literatur.
* Bonner Beiträge Migration und Religion, in der gesellschaftliche, politische und soziale Themen aus dem Bereich Migration, Integration und gesellschaftliches Zusammenleben zur Diskussion gestellt werden. 
* Migrare: Durch die vierteljährlich erscheinende Ausgabe der Fachzeitschrift werden aktuelle Themen (z.B. Zweisprachigkeit in Europa, kommunales Wahlrecht für Ausländer, doppelte Staatsbürgerschaft) aufgegriffen und der Öffentlichkeit präsentiert.
* Freepen: Hervorgegangen aus der wissenschaftlichen Arbeit des Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen e.V.(BIM) konzentriert sich der Verlag auf wissenschaftliche und pädagogische Publikationen im Themenkreis Migration sowie auf ein belletristisches Programm vorwiegend mit Autoren ausländischer Herkunft.
Verlag und Agentur 

Bibliothek, Archiv, Dokumentation des BIVS e.V. (vgl. Europäisches Migrationszentrum)
Website: http://www.emz-berlin.de/bib/bib.htm

Seit Mitte der achtziger Jahre wird am BIVS systematisch Material zu Migration und ethnischen Beziehungen weltweit gesammelt und dokumentiert. Die elektronische Erfassung der bibliographischen Informationen erfolgt über die Software "Lidos 4.1", die Volltextdokumentation über "folio 3.1". Weitere Informationen über die Dokumentationsarbeit. Einen Auszug aus der BIVS - Literaturdokumentation zu Migration und Ethnizität finden Sie in der EMZ - Library.
Bibliothek: Die Bibliothek am BIVS umfaßt mehr als 70.000 Titel vor allem aus der deutsch- und englischsprachigen Migrations- und Ethnizitätsforschung sowie auch graue Literatur.
Literaturdatenbank: Die elektronische Literaturdokumentation (z.Zt. rund 200.000 Titel) ist über einen deutsch- und englischsprachigen Thesaurus zugänglich. Spezialbibliographien wurden bisher in gedruckter Version vorgelegt.
Zeitungsarchiv: Seit 1986 werden vor allem deutschsprachige Zeitungs- und Zeitschriftenartikel gesammelt, die Überschriften und Quellen elektronisch erfasst und über einen Thesaurus erschlossen.
Volltextdatenbank: Publikationen des BIVS und seiner Mitarbeiter werden seit zwei Jahren als Volltextdokumentation zusammen mit aktuellen Meldungen und Online-Nachrichten gesammelt.
Nutzungsbedingungen: Die Öffnungszeiten der Bibliothek sind Montag-Freitag 10-15 Uhr. Die Nutzung ist nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung (+ 44/ 030 /44 65 10 65) möglich. Es wird eine Erstellung von Literaturlisten durch BIVS-Mitarbeiter gegen Gebühr geboten. 
Die Bibliothek des BIVS wird von den am Institut beschäftigten Wissenschaftlern für laufende Forschungsprojekte ständig genutzt. Sie ist deshalb eine Präsenzbibliothek, aus der Ausleihen nicht möglich. sind.

BIVS - Berliner Institut für vergleichende Sozialforschung e.V.
Website:
http://www.emz-berlin.de/emz/bivs.htm

Seit seiner Gründung 1978 widmet sich das Institut der wissenschaftlichen Dokumentation und Erforschung von Migration und Ethnizität. Das BIVS ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Europäisches Migrationszentrum (EMZ).
Den Kernbereich des Instituts stellen die Bibliothek und die Dokumentation dar, die das Fundament für viele Forschungsarbeiten am BIVS bilden. Daneben gibt es den Bereich der Statistik, in dem Daten zu Migration und Ethnizität gesammelt und aufbereitet werden.
Im Bereich der europäischen und internationalen Zusammenarbeit koordiniert das BIVS seit 1990 das European Research Forum on Migration and Ethnic Relations (EUROFOR). Der Schwerpunkt liegt dabei auf gemeinsamen Konferenzen und Publikationen. Abgerundet wird die Arbeit des Instituts durch die Öffentlichkeitsarbeit sowie den eigenen Verlag die Edition Parabolis.
Die Mitglieder des Berliner Instituts verstehen sich als Forscher und Wissenschaftler, sie suchen aber auch Brücken zur Politik, denn nur fundierte Untersuchungen ermöglichen ausgewogene politische Entscheidungen. Das Institut kooperiert vertragsgemäß mit dem Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin.

Onlineinformation

Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge
Website: http://www.bafl.de
Email: info@bafl.de
Besucheradresse: Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge
Frankenstraße 210 - 90461 Nürnberg
Kontaktaufnahme: Referat Medien, Öffentlichkeitsarbeit und Besucherdienst (Z 2.4)
Leiter: Dr. Manfred Michl
Tel: +49 (0)9 11 / 9 43 - 46 00 Fax:+49 (0)9 11 / 9 43 - 46 99

Das Bundesamt entscheidet nach Maßgabe des Asylverfahrensgesetzes über Asylanträge. Dabei wird das Vorliegen politischer Verfolgung im Sinne des Art. 16 a des Grundgesetzes und das Vorliegen der Voraussetzungen des § 51 Abs. 1 des Ausländergesetzes geprüft. In diesem Zusammenhang ist das Bundesamt auch für die Feststellung der Voraussetzungen von Abschiebungshindernissen nach § 53 Ausländergesetz zuständig (siehe Verfahrensablauf - Anhörung und Entscheidung mit Rechtgrundlagen). Im Rahmen der Drittstaatenregelung entscheidet das Bundesamt, ob die Rückführung in einen sicheren Drittstaat, aus dem der Antragsteller in die Bundesrepublik Deutschland eingereist ist, möglich ist. Gegebenenfalls wird eine Abschiebungsanordnung erlassen. Das Bundesamt ist für die Umsetzung der asylrechtlichen Teile des Schengener Durchführungsübereinkommens (SDÜ) und des Dubliner Übereinkommens (DÜ) zuständig. Mit dem DÜ soll erreicht werden, dass einem Flüchtling nur ein Asylverfahren im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten eröffnet wird. Darüber hinaus werden Kontakte mit anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union und den mittel- und osteuropäischen Staaten sowie der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten koordiniert und gezielte Unterstützungsmaßnahmen durchgeführt. Nähere Informationen hierzu finden Sie im Teil Internationales. Schließlich obliegt dem Bundesamt bei Ankunft des Asylsuchenden mit dem Flugzeug in den Fällen der Herkunft aus einem sicheren Herkunftsstaat oder bei Passfälschungen/ Ausweislosigkeit die Prüfung des Asylantrages im Flughafen, noch vor der Einreise nach Deutschland (sog. Flughafenverfahren).

Onlineinformation

  • Bundesamtsinformationen: Adresse, Aufgaben, Amtsstruktur, Informationstechnische Struktur des Bundesamtes, Nationale Partner, Internationale Zusammenarbeit, UNHCR
  • Asylrecht: Ausgangssituation, Neuregelungen, Völkerrecht, Abkommen Schengen/Dublin, Der Verfahrensablauf
  • Statistiken: Asylantragszahlen, Entwicklung 60-99, Entwicklung 93-99, Herkunftsländer, Volkszugehörigkeiten, Europäischer Vergleich, Entscheidungen, Verfahren/Klagen
  • Internationales: Übersicht der intern. Aufgaben, Schengen-Dublin, CIEA, Liaisonpersonal, Verbindungspersonal, Aufbauhilfe Mittel/Osteuropa;
    Geschichte des Bundesamtes
  • Infomaterial: Broschüre "Das Asylverfahren"; Broschüre "Asylpraxis, Bildband Gebäudegeschichte des Bundesamtes
  • Aktuelles: aus Presse/Medien; Bundesamt, Publikationen (Der Einzelentscheider-Brief; Die Schriftenreihe "Asylpraxis", Statistikbroschüre "Asylpraxis-Tabellen und Diagramme mit Erläuterungen"; neue Statistiken, sonstiges)
  • Informationszentrum Asyl (IZ Asyl) des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge
    Das Informationszentrum Asyl (IZ Asyl) des Bundesamtes entwickelte das Asylinformationssystem ASYLIS. Es stehen folgende Datenbanken zur Verfügung:
    - ASYLIS-Datenbank Länder/Fakten
    - ASYLIS-Rechtsprechungsdatenbank
    - ASYLIS-Literaturdatenbank (Bibliothek)
    - ASYLIS-Pressedatenbank
    (Beschreibungen siehe: Informations- und Dokumentationsstellen)

Bundesministerium des Inneren
Website: http://www.bmi.bund.de/frameset/index.jsp
Email: poststelle@bmi.bund400.de 
Bundesministerium des Inneren - Alt-Moabit 101D, D-10559 Berlin (Hausanschrift) - 11014 Berlin (Postanschrift)
Tel: 01888 / 681-0 - Fax: 01888 / 681-2926

Zuständigkeiten im thematischen Kontext

Ausländerpolitik: Der Bundesminister des Innern ist zuständig für die Ausländerpolitik in Deutschland. Das veraltete Staatsangehörigkeitsrecht ist modernisiert worden. Die Neuregelung trat am 1. Januar 2000 in Kraft. Kern der Reform ist die Ergänzung des traditionellen Abstammungsprinzips durch den Erwerb der Staatsanghörigkeit durch Geburt. Dies erleichtert es, den in Deutschland geborenen Kindern ausländischer Eltern sich mit ihrem Heimatland Deutschland zu identifizieren. Ein weiteres wichtiges Integrationsangebot des neuen Gesetzes ist die Verkürzung der Einbürgerungsfrist für die seit langem in Deutschland lebenden Ausländer. Der Bundesminister des Innern sorgt zugleich für eine konsequente Anwendung des deutschen Ausländer- und Asylrechts unter Wahrung humanitärer Belange, zum Beispiel durch Sonderregelungen für (Bürger-) Kriegsflüchtlinge.

Aussiedlerfragen: Noch immer wollen Angehörige der deutschen Minderheiten vor allem aus den Republiken der GUS zurück in die Heimat ihrer Vorfahren nach Deutschland. Der Bundesminister des Innern regelt den Zuzug und Aufenthalt der Spätaussiedler. Er sorgt vor allem auch für ihre Integration in unsere Gesellschaft und wird bei dieser Aufgabe vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen unterstützt.

Schwerpunkte und Themen der Innenpolitik

Ausländer und Asyl
  • Politische Ziele
    "Die Ausländer- und Asylpolitik ist für die Bundesregierung ein zentrales Thema. Ausgehend von der Koalitionsvereinbarung vom 20. Oktober 1998 wird sie schrittweise ein Ausländer- und Asylrecht gestalten, das inhaltlich den Anforderungen einer modernen Gesellschaft und humanitären Gesichtspunkten genügt. Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung war das am 1. Januar 2000 in Kraft getretene neue Staatsangehörigkeitsrecht. Die Bundesregierung setzt sich mit Nachdruck für eine gemeinsame europäische Flüchtlings- und Migrationspolitik ein. Weitere Eckpfeiler der Ausländerpolitik sind die Integration der auf Dauer bei uns lebenden Zuwanderer, die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit und die Steuerung des weiteren Zuzugs." (BMI)
  • Daten und Fakten
  • Publikationen
Aussiedlerpolitik
  • Politische Ziele
    "Die Bundesregierung misst der Aussiedlerpolitik große gesellschaftspolitische Bedeutung bei. Sie ist sich ihrer historischen Verantwortung für die deutschen Minderheiten in Osteuropa und insbesondere in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion bewusst. Vor diesem Hintergrund respektiert sie die Entscheidung jedes Einzelnen, seine Zukunft entweder in seiner derzeitigen Heimat zu gestalten oder im Rahmen der gesetzlichen Aufnahmebestimmungen nach Deutschland auszusiedeln." (BMI) 
  • Daten und Fakten
  • Publikationen
Minderheitenpolitik
  • Politische Ziele
    "Die Art des Umgang mit nationalen Minderheiten ist eine Messlatte für Freiheit und Demokratie in der Gesellschaft. Das friedliche Zusammenleben mit nationalen Minderheiten, ihr Schutz und ihre Förderung sind zugleich Voraussetzung für eine innerstaatliche Stabilität in vielen Staaten Europas und für gute zwischenstaatliche Beziehungen. Das ist nicht zuletzt für die deutschen Minderheiten in den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion wichtig.
    Für die traditionell in Deutschland heimischen Volksgruppen bedeutet dies eine breite Absicherung ihrer tatsächlichen und rechtlichen Situation. Ziel der Bundesregierung ist es, nationale Minderheiten in der Bundesrepublik Deutschland zu schützen und Perspektiven für die Angehörigen deutscher Minderheiten in den Herkunftsländern zu schaffen." (BMI)
  • Daten und Fakten
  • Publikationen
Das neue Staatsangehörigkeitsrecht
  • Politische Ziele
    "Modernes Staatsangehörigkeitsrecht - Ziele und Ergebnisse der Reform
    Das Gesetz zur Reform des Staatsangehörigkeitsrechts vom 15. Juli 1999 hat der Deutsche Bundestag mit breiter Mehrheit beschlossen. Seine wesentlichen Neuerungen sind zum 1. Januar 2000 in Kraft getreten; einzelne Bestimmungen gelten bereits seit 24. Juli bzw. 1. August 1999.
    Deutschland verfügt nunmehr über ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht, das an integrationspolitischen Zielen ausgerichtet ist und europäische Standards übernimmt. Der jahrelange Reformstau in einer zentralen gesellschaftspolitischen Frage ist aufgelöst.
    Die Einführung des Erwerbs der deutschen Staatsangehörigkeit für in Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern und weitere Erleichterungen bei der Einbürgerung, wie zum Beispiel kürzere Einbürgerungsfristen, fördern die Integration der rechtmäßig und dauerhaft bei uns lebenden Ausländer. Daran besteht ein öffentliches Interesse, weil kein demokratischer Staat es auf Dauer hinnehmen kann, dass ein zahlenmäßig bedeutender Teil seiner Einwohner über Generationen hinweg von den Rechten und Pflichten eines Staatsbürgers ausgeschlossen bleibt." (BMI)
  • Daten und Fakten
  • Publikationen

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung
Website: http://www.bma.de/
Email: info@bma.bund400.de 
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung (BMA)
Referat LP3 (Information, Redaktion, Vertrieb) - Postfach 500 - 53105 Bonn
Tel.: (0228) 52 7-0 - Fax: (0180) 51 51 511 

Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung ist zuständig für Beschäftigung und sprachliche, berufliche sowie soziale Integration von dauerhaft in Deutschland lebenden Ausländern. Ausländerrecht sowie die Bereiche Einbürgerung und Asyl fallen in die Zuständigkeit des Bundesministeriums des Innern.
Grundsätze für die Ausländersozialberatung:
Ausländerdaten
Statistiken zu Ausländischer Bevölkerung; Außenwanderung; Asylbewerber; Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Ausländer; Arbeitslose Ausländer. Weitere Ausländerdaten sind erhältlich bei der Bundesanstalt für Arbeit, dem Ausländerzentralregister und dem Statistischen Bundesamt.
Ausländerbeschäftigung
Statistiken zu Sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländern; Arbeitslose Ausländer
Integration / Reintegration
Ausländersozialberatung / Betreuungsmaßnahmen - Sprachliche Integration - Maßnahmen zur beruflichen Integration - Integration von ausländischen Frauen - Maßnahmen zur Verbesserung des Zusammenlebens von - Deutschen und Ausländern / sonstige Integrationsmaßnahmen - Reintegration / Mobilitäts- bzw. Rückkehrförderung
Informationsmaßnahmen
Ein weiteres Element der Integrationsförderung des BMA ist die Unterstützung verschiedener Informationsmaßnahmen, mittels derer regelmäßig über Themen der Ausländerintegration und über das Zusammenleben von Deutschen und Ausländern berichtet wird.
Informationsdienst "Ausländer in Deutschland"
Im Auftrag des BMA erstellt das "isoplan-Institut" in Saarbrücken seit 1984 vierteljährlich den Informationsdienst "Ausländer in Deutschland"
Redaktionsdienst "Gemeinsam - Über das Zusammenleben von Deutschen und Ausländern"
Themen der Ausländerpolitik und des Zusammenlebens von Deutschen und Ausländern sind in der lokalen Presse selten zu finden. Damit diese Fragen auch dort behandelt werden, finanziert das BMA einen zwölfmal jährlich erscheinenden Redaktionsdienst ("Maternseiten") mit druckfertigen Artikeln, die ganz oder teilweise von Lokalredaktionen oder Anzeigenblättern übernommen werden können.
Projektträger: Lokalpresse-Servicegesellschaft/Standortpresse GmbH Bonn
Radio "SFB 4 Multikulti"
Beim Sender Freies Berlin – Radio Multikulti (SFB 4) finanzierte das BMA von 1994 bis Ende 1997 das täglich ausgestrahlte Magazin "Viadukt" für ausländische Arbeitnehmer und deren Familienangehörige sowie Deutsche
Maßnahmen des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung zur sozialen und beruflichen Integration von türkischen Arbeitnehmern und ihren Familienangehörigen (1990-1998) (Download im doc Format)

CDMH - Centre de Documentation sur les Migrations Humaines, Düdelingen (Luxemburg) - Das Dokumentationszentrum über die Migrationsbewegungen
Website: http://www.cdmh.lu
Email: migcendo@pt.lu
Centre de Documentation sur les Migrations Humaines - Gare-Usines - L - 3481 Dudelange
Tel (352) 51 69 85-1 - Fax (352) 51 69 85-5

Der Verein organisiert Ausstellungen, Konferenzzyklen, Führungen zu den industriegeschichtlichen Stätten der Stadt Düdelingen und gab bereits mehrere Veröffentlichungen zum Thema Migration heraus. Das Zentrum ist Mitglied der internationalen Konföderation Association of European Migration Institutions (AEMI) an, die ungefähr 20 Museen regruppiert, die sich mit der Geschichte der Ein- und Auswanderung beschäftigen.

CIBEDO - Christlich-Islamische Begegnung - Dokumentationsstelle
Website: http://www.cibedo.de/
Email: cibedo@cibedo.de
Guilettostraße 35 - 60325 Frankfurt a.M.
Tel: 069/726491 - Fax:069/723052

CIBEDO e.V. hat die Aufgabe, den Dialog zwischen Christentum und Islam und das Zusammenleben von Christen und Muslimen zu fördern. Diese Aufgabe nimmt sie in den folgenden Arbeitsbereichen wahr: Dialog und Zusammenarbeit - Erwachsenenbildung - Veröffentlichungen und Bibliothek/Dokumentation. In der Dokumentation sammelt CIBEDO e.V. aus der Tagespresse bis hin zu wissenschaftlichen Zeitschriften Informationen über die religiöse, kulturelle, politische und wirtschaftliche Entwicklung der islamischen Gesellschaft in Orient und Okzident. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Veröffentlichungen zu den islamischen Gemeinschaften in Deutschland. Die Artikel und Studien zur Begegnung zwischen Christen und Muslimen finden zunehmend durch Stellungnahmen und Arbeitshilfen der Kirchen ihre offizielle Ergänzung. Die Bibliothek bietet eine Auswahl der wichtigsten islamwissenschaftlichen Literatur, der Veröffentlichungen religionswissenschaftlicher Reflexion über den Islam und dessen Beziehungen zum Christentum und schwerpunktmäßig Literatur zur Begegnung zwischen Christen und Muslimen. Die Literatur wird hauptsächlich in europäischen Sprachen gesammelt. In türkischer und arabischer Sprache sind kleine Bestände vorhanden. Die Auswertung der Bibliothek, einschließlich der Zeitschriften erfolgt über einen definierten Stichwortkatalog und ist über Benutzer-PCs zugänglich.
Serviceleistungen der Dokumentation: Präsenzbibliothek - Lesesaal - Kopiermöglichkeit - Erstellung von Bibliographien - Beratung - Bearbeitung von Anfragen - einige Dokumente stehen online zur Verfügung

  • Linkservice:   (Koran und Sunna - Islamische Links - Christliche Links - Verschiedenes)

CIM - Centrum für internationale Migration und Entwicklung, Frankfurt
Website: http://www.cimonline.de/cim/
Email: cim@gtz.de
Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
Barckhausstraße 16 - 60325 Frankfurt
Tel: (069) 719121-0 - Fax: (069) 719121-19

CIM ist eine Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der Bundesanstalt für Arbeit (BA) mit Sitz in Frankfurt. Der Zusammenschluß beider Organisationen bündelt seit 1980 entwicklungs- und arbeitsmarktpolitische Kenntnisse.
CIM vermittelt im Rahmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit Fachkräfte nach Afrika, Asien und Lateinamerika und seit 1990 auch nach Mittel- und Osteuropa. Ziel ist es, den vorübergehenden Mangel an qualifizierten, berufserfahrenen Fachkräften in diesen Ländern zu überbrücken und Institutionen langfristig zur selbständigen Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu befähigen. Um dies zu erreichen, führt CIM das Programm "Integrierte Fachkräfte" durch.
Seit Juli 1998 zählt zu den Aufgaben von CIM auch die Durchführung des Programms "Rückkehr und Reintegration". Es richtet sich an in Deutschland lebende Fachkräfte aus Entwicklungsländern, die in ihre Heimat zurückkehren wollen.

Onlineinformation

  • Informationen über die Arbeitsgemeinschaft CIM   
  • Stellenmarkt des CIM  
  • Informationen zu verschiedenen Arbeitsprogrammen des CIM

CISNEWS is a Mailing list from the Centre for Immigration Studies in Washington, D.C. giving announcements on immigration policy

CISNEWS is a mailing list on immigration policy from the Centre for Immigration Studies in Washington, D.C., for journalists, academics, policymakers, and others. The list concentrates on the United States, but includes information from other countries. CISNEWS is a moderated list with no discussion or debates, which is for announcements, news items, reviews, queries etc. Not just items from CIS, but from anyone who wishes to submit something for consideration). CISNEWS usually features 10 to 12 postings a week. See also the IMPOLICY discussion list maintained by CIS which has the same announcements, etc., but also allows subscribers to carry on discussions
Subscription via E-mail to center@cis.org  with message "subscribed to CISNEWS"
Description from: Arthur J. Kosten (Arthur.J.Kosten@Alcazar.com)

Citizenship, Democracy and Ethnocultural Diversity

Canadian Centre for Philosophy and Public Policy - University of Ottawa, Canada
Quarterly electronic newsletter distributed by the Canadian Centre for Philosophy and Public Policy at the University of Ottawa. The newsletter is part of a multi-year interdisciplinary research project, under the direction of Prof. Will Kymlicka, which focuses on the normative and philosophical dimensions of ethnocultural diversity in liberal democracies. If you would like to be put on the mailing list for this newsletter, please send your name and e-mail address to ccppp@aix1.uottawa.ca
Description from: Arthur J. Kosten (Arthur.J.Kosten@Alcazar.com)

CORDIS - Suche in der Dokumentenbibliothek der europäischen Union
Website: http://dbs.cordis.lu/DE_GLOBALsearch.html

Der Informationsdienst für Forschung und Entwicklung in der Gemeinschaft liefert Informationen über Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die von der Europäischen Union finanziert und unterstützt werden.
CORDIS ist integraler Teil des Programms INNOVATION der Europäischen Kommission und bietet den Nutzern in dieser Eigenschaft Informationen zu einem breiten Spektrum von Aktivitäten, die auf europäischer Ebene im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation unternommen werden.
Folgende Datenbanken stehen zur Verfügung:
Nachrichten - Täglich neue Informationen zu wichtigen Aspekten der Gemeinschafts-FuE, wie z.B. Aufrufe zu Vorschlägen, Ausschreibungen und Veranstaltungen.
Kontakte - Auflistung offizieller Kontaktstellen, die bei Fragen EU-geförderter Forschung und Entwicklung informieren, beraten und unterstützen.
Programme - Detaillierte Informationen zu allen EU-geförderten Forschungsprogrammen und FuE-bezogenen EU-Programmen.
Veröffentlichungen - Studien, Berichte und wissenschaftliche Beiträge zur EU-Forschung.
Projekte - Details zu einzelnen, im Rahmen der Programme ausgeführten Forschungsprojekten.
Akronyme - Kompaktes Verzeichnis von Begriffen der Forschung und Entwicklung in der EU.
Partner - Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Partnern für die Zusammenarbeit bzw. die Teilnahme an EU-Projekten.
KOM-Dokumente - Offizielle Dokumente im Zusammenhang mit dem Rechtsetzungs- und Entscheidungsprozeß in der EU.
Ergebnisse - Unterstützung beim Ausfindigmachen verwertbarer Forschungsergebnisse und Prototypen für Innovation sowie Förderung ihrer Nutzung.
Dokumentenbibliothek - Offizielle Dokumente, wie z.B. Aufrufe zu Vorschlägen, Arbeitsprogramme, Informationspakete, zu erbringende Leistungen und Teilnahmeleitlinien.

C-PSYCH - Subject: Cross-cultural psychology discussion list

The scholarly conference C-PSYCH Cross-Cultural Psychology) (short: CP) is a forum for the exchange of ideas, opinions, and information among all individuals -- researchers, practitioners, students, and the lay public -- interested in cross-cultural psychology. This forum is particularly designed to discuss generic issues and research in cross-cultural psychology and its intertwining disciplines, such as developmental, cognitive, personality, social psychology, and methods. Discussion in related fields, such as minority issues, migrants, refugees, and indigenous psychologies are welcomed. So is the participation of neighboring disciplines in anthropology, education, medicine, nursing, sociology, social work and others.
To subscribe, send the message "subscribe c-psych your name" to listserv@sjuvm.stjohns.edu
Description from: Arthur J. Kosten (Arthur.J.Kosten@Alcazar.com)

 

© GESIS / IZ Sozialwissenschaften

Bearbeitung: Anne Köllner / H. Peter Ohly

Letzte Änderung:05.01.2006