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4 Tschechien

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[155-F] Ammon, Günther, Prof.Dr. (Bearbeitung):
Föderalismus und Zentralismus: Europas Zukunft zwischen dem deutschen und dem französischen Modell

Inhalt: Das Forschungsprojekt untersucht anhand verschiedener Beiträge Europas Zukunft zwischen dem deutschen und dem französischen Modell und geht dabei von Zentralismus und Föderalismus als den prägenden Strukturprinzipien der europäischen Raumordnung aus. Vor diesem Hintergrund wird die aktuelle Föderalismusdiskussion in Spanien, Italien, Tschechien und Rußland verfolgt. GEOGRAPHISCHER RAUM: Europa

Art: keine Angabe BEGINN: 199501 ENDE: 199712 AUFTRAGGEBER: keine Angabe FINANZIERER: keine Angabe

Institution: Universität Erlangen-Nürnberg, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Sozialwissenschaftliches Institut LS Auslandswissenschaft Romanischsprachige Kulturen mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Sozialordnung (Findelgasse 7-9, D-90402 Nürnberg)

Kontakt: Institution (Internet: http://wiso.uni-erlangen.de/WiSo/Sozw/awrom)

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[156-F] Bubendorf, Thomas S. (Bearbeitung); Rieder, Peter, Prof.Dr. (Betreuung):
Possible agricultural policies of the Czech Republic subject to different environmental programmes

Inhalt: keine Angaben ZEITRAUM: 1995-2005 GEOGRAPHISCHER RAUM: Zürich, Prag, Tschechische Republik

Methode: The project will be worked on in Zürich as well as in Prague. We will use the optimising method of Linear Programming. As a starting basis an agricultural sector model will be developed. By using the scenario technique the implications of different policy sets on the Czech agricultural sector will be investigated. There have already been several research works at the Department creating similar models which might be used for the present project by adapting them to our specific requirements like the environmental issues that will be incorporated. We will use pragmatic environmental instruments to display the different environmental policies, e.g. a fertiliser tax, limits on livestock density, organic farming regulations etc.

Veröffentlichungen: keine Angaben ARBEITSPAPIERE: Bubendorf, T.S.: Possible agricultural policies of the Czech Republic subject to different environmental programs. Proceedings of "International Conference Agrarian Prospects III: Sustainable Development", Sept., 27-28, 1994, Prague and Proceedings of 41th EAAE Seminar on "Crisis and Strategies for Reestablishing East-Central European Agriculture" Sept. 6-8, 1995, Budapest/ Gödöllö.+++Bubendorf, T.S.: Possible agricultural policies of the Czech Republic subject to different environmental programs (II). Proceedings of 41th EAAE Seminar on "Crisis and Strategies for Re-establishing East-Central European Agriculture", Sept. 6-8, Budapest/ Gödöllö, 1995.

Art: Dissertation BEGINN: 199401 ENDE: 199812 AUFTRAGGEBER: keine Angabe FINANZIERER: Institution

Institution: Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Departement Agrar- und Lebensmittelwissenschaften, Institut für Agrarwissenschaft (Sonneggstrasse 33, CH-8092 Zürich)

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[157-F] Diegritz, Uta, Dipl.-Psych. (Bearbeitung); Piontkowski, Ursula, Prof.Dr. (Betreuung):
Akkulturationseinstellungen von Ost- und Westdeutschen zur Aufnahme der Tschechischen Republik in die Europäische Union

Inhalt: Die Arbeit hat zum Ziel, Akkulturationseinstellungen von Ost- und Westdeutschen zur möglichen Aufnahme der Tschechischen Republik in die Europäische Union zu untersuchen. Akkulturationseinstellungen (Berry u. Kim, 1988) entstehen, wenn Angehörige verschiedener Kulturen in Kontakt kommen. Der Prozeß der Europäischen Einigung kann als Akkulturationsprozeß interpretiert werden, da verschiedene Kulturen über Form und Funktion der Europäischen Union verhandeln müssen. Interessant ist es in diesem Zusammenhang, die mögliche Aufnahme der Osteuropäischen Staaten als Akkulturationsprozeß zu betrachten. Hierbei repräsentieren die westeuropäischen Staaten die dominanten Gruppen und die osteuropäischen Staaten die nicht-dominanten Gruppen. Ausgehend von Ergebnissen bisheriger Forschung zu Akkulturationseinstellungen von dominanten und nicht-dominanten Gruppen (Piontkowski et al., 1997) werden in der Studie zwei Hauptfragen untersucht: Zum einen wird die Hypothese aufgestellt, daß Ostdeutsche negativere Akkulturationseinstellungen zur Tschechischen Republik zeigen werden, da vorangegangene Studien (Mummendey et al., 1995) zeigen konnten, daß die Ostdeutschen im Vergleich mit den Westdeutschen eine negativere soziale Identität haben. Dies sollte dazu führen, daß die Ostdeutschen die Tschechen als nach unten gerichteten sozialen Vergleich benutzen. Diese Hypothese wurde durch die Daten nicht bestätigt, das Gegenteil war der Fall. Zum anderen wird die Beziehung zwischen geographischer und sozialer Distanz untersucht. Es wird die Hypothese aufgestellt, daß Personen, die nahe an der tschechischen Grenze leben, negativere Akkulturationseinstellungen zeigen werden, weil die Bedingungen für positive Wirkung von Kontakt dort sehr ungünstig sind, und dadurch die wahrgenommene Bedrohung höher ausfallen sollte als bei Personen, die weit entfernt von der Grenze wohnen. Diese Hypothese wurde durch die Daten bestätigt.

Art: gefördert AUFTRAGGEBER: keine Angabe FINANZIERER: Universität Münster, Graduiertenkolleg Konflikte im Kontext sozialer und kultureller Diversität

Institution: Universität Münster, FB 08 Psychologie und Sportwissenschaft, Psychologisches Institut 04 Sozialpsychologie, Persönlichkeitspsychologie, Organisationspsychologie (Fliednerstr. 21, D-48149 Münster)

Kontakt: Bearbeiterin (Tel. 0251-833-9492, e-mail: diegritz@psy.uni-muenster.de)

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[158-F] Hudalla, Anneke, M.A. (Bearbeitung); Pradetto, August, Prof.Dr. (Betreuung):
Außenpolitik in den Zeiten der Transformation. Innenpolitische Faktoren der Außenpolitk der Tschechischen Republik gegenüber der EU, der NATO und der Bundesrepublik Deutschland seit 1990

Inhalt: Der Dissertation liegt die Hypothese zugrunde, daß sich der dreifache Transformationsprozeß, in dem sich die mittel- und osteuropäischen Länder seit 1990 befinden, auch in der Außenpolitik der OME-Ländern niederschlägt. Am Beispiel der tschechischen Außenpolitik gegenüber der EU, der NATO und der BRD soll untersucht werden, ob sich ein speziell auf die innenpolitischen Folgen/ Erscheinungen des Transformationsprozesses zurückführbares außenpolitisches Verhalten erkennen läßt und wenn ja, welche innenpolitischen Faktoren hierbei eine besonders wichtige Rolle spielen. ZEITRAUM: ab 1990 GEOGRAPHISCHER RAUM: Tschechische Republik

Methode: Grundsätzlich soll eine starke Anlehnung an Ansätze und Theoreme der amerikanischen Comparative-Foreign-Policy-Analyse stattfinden.

Art: gefördert BEGINN: 199804 ENDE: 200004 AUFTRAGGEBER: nein FINANZIERER: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Institution: Universität der Bundeswehr Hamburg, Forschungsgruppe Hamburg (Holstenhofweg 85, D-22043 Hamburg)

Kontakt: Bearbeiterin (Tel. 040-2802981)

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[159-L] Hudalla, Anneke:
Der Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union: eine Fallstudie zu den Auswirkungen der EU-Osterweiterung auf die finalite politique des europäischen Integrationsprozesses, (Osteuropa : Geschichte, Wirtschaft, Politik, Bd. 15), Münster: Lit Verl. 1996, II, 191 S., ISBN: 3-8258-2994-4 (Standort: UB Siegen(467)-S31PEN6004)

Inhalt: Der geplante Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union wird unter dem Aspekt der nationalen Akteure mit ihren unterschiedlichen europapolitischen Strategien analysiert. Dabei werden vor allem die EU-Integrationspolitik sowie die Osteuropapolitik Großbritanniens, Frankreichs und der Bundesrepublik Deutschland voneinander abgegrenzt und dargestellt. Es wird ausgeführt, daß die Frage der Osterweiterung nicht nur eine Frage der wirtschaftlichen und politischen Kompatibilität der Staaten Ostmitteleuropas ist, sondern daß zunächst ein EU-interner Konsens über das künftige Bild der Union zu erfolgen habe. Strategische Differenzen bestehen vor allem in der grundsätzlichen Ausrichtung der EU zwischen "Britannisierung", Renationalisierung oder "Germanisierung". Die von der Autorin präferierte föderalistische EU-Option scheint keine allzu großen Chancen zu haben, vielmehr deute alles auf ein Konzept der "konzentrischen Kreise" mit fortgeschrittenen Kernstaaten und "Nachzüglern" hin. (pra)

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[160-L] Kaminski, Hans (Hrsg.):
Von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft: transformationspolitische Konzepte, ausgewählte Länderberichte, spezifische transformationspolitische Themenstellungen, Frankfurt am Main: P. Lang 1996, 248 S., ISBN: 3-631-48862-9 (Standort: UB Bonn(5)-96-11458)

Inhalt: "Der Band setzt sich zum einen mit transformationspolitischen Konzepten zur Umgestaltung post-sozialistischer Wirtschaftssysteme aus ökonomischer wie politisch-praktischer Sicht auseinander, zum anderen mit ausgewählten Länder- bzw. Regionsberichten (Tschechien, Rußland, Zentralasien). Schließlich werden spezifische transformationspolitische Problemstellungen (ordnungspolitische Aspekte, bildungspolitische, westeuropäische Beratungskonzepte, integrationspolitische Fragestellungen) analysiert. Durch diese mehrperspektivische Vorgehensweise werden nicht nur unterschiedliche Analysedimensionen der Transformation deutlich, sondern es wird auch gleichzeitig der Blick für das komplexe Aufgabenfeld, dem sich die einzelnen Länder gegenübersehen, geschärft." (Autorenreferat)

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[161-F] Kibed, G. Varga von, Dipl.-Kff. (Bearbeitung); Dorow, Wolfgang, Prof.Dr. (Lei-tung):
Analyse der Konfliktpotentiale in den Austauschbeziehungen eines Ost/ West Joint Ventures der Automobilbranche

Inhalt: Analyse der Zielkriterien der Funktion Arbeitnehmer und Arbeitgeber im Joint Venture; Aufstellen einer Konfliktmatrix und Analyse der Konfliktpotentiale. ZEITRAUM: 1989-1994 GEOGRAPHISCHER RAUM: Republik Tschechien

Methode: Unternehmungspolitische Analyse der Mehrpersonenzielsetzung: die Unternehmung wird als Zentrum des Austauschs von Forderungen und Leistungszusagen betrachtet. Untersuchungsdesign: qualitative Forschung; interkultureller Vergleich. DATENGEWINNUNG: Persönliches Interview, Aktenanalyse (Stichprobe: 20; Leitende Angestellte; Auswahlverfahren: bewußt). Primärerhebung: Feldarbeit von Mitarbeitern des Projektes durchgeführt; Datenerstellung auf der Basis von bereits vorliegenden Materialien wie Texten, Akten, Statistiken. AUSWERTUNG: Interpretation.

Art: Eigenprojekt BEGINN: 199506 ENDE: 199606 AUFTRAGGEBER: nein FINANZIERER: Institution

Institution: Europa-Universität Viadrina, Fak. für Wirtschaftswissenschaften, Lehrstuhl für Allg. BWL, insb. Unternehmensplanung, Organisation und Personalwesen (Große Scharrnstraße 59, D-15230 Frankfurt an der Oder)

Kontakt: Bearbeiterin (Tel. 0335-5534-292 o. 299)

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[162-L] Klaus, Vaclav:
Tschechische Transformation und europäische Integration: Gemeinsamkeiten von Visionen und Strategien, Passau: Neue Presse Verl. 1995, 126 S., ISBN: 3-931256-01-4 (Standort: StB Hamm(229)-0-5504)

Inhalt: Der Sammelband faßt Beiträge des tschechischen Premierministers zur marktorientierten Transformation, zur Wirtschaftspolitik und Ordnungspolitik sowie zur Integration der Tschechischen Republik in die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Strukturen Europas zusammen. Er verficht die Vorstellung einer "Marktwirtschaft ohne Adjektive" und erteilt interventionistischen Impulsen und zentralem Dirigismus auch in Bezug auf die europäische Integration eine Absage. "Die Grundidee der Klaus'schen Weltanschauung ist einfach: gesellschaftliche und politische Institutionen und ihre Spielregeln bestimmen darüber, ob menschliches Handeln in produktive oder unproduktive Bahnen gelenkt wird". (ICE)

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[163-L] Kotsch, Bernhard:
Reaktionen der EG und der NATO auf die Transformationsprozesse in Mittel- und Osteuropa am Beispiel der Tschechoslowakei/ Tschechischen Republik: das Europa-Abkommen und die Partnerschaft für den Frieden, (Mitteilungen / Osteuropa-Institut München, Nr. 5), München: 1995, 134 S. (Standort: UuLB Düsseldorf(61)-his-c2538-5; Graue Literatur)

Inhalt: Die vorliegende Studie untersucht die Reaktionen der Europäischen Gemeinschaft und der NATO auf die Umbruchprozesse in Mittel- und Osteuropa seit 1989. Am Beispiel der Tschechoslowakei bzw. der Tschechischen Republik (ab 1993) werden die Hoffnungen und Erwartungen der osteuropäischen Reformländer hinsichtlich der Entwicklung einer sozialen Marktwirtschaft, des Aufbaus von demokratischen Mehrparteiensystemen und einer Neuorientierung in der Außenpolitik dargestellt und mit den entsprechenden Antworten aus dem Westen verglichen. Hierzu werden die inhaltlichen Zielsetzungen des Europa-Abkommens der EG und das NATO-Angebot einer 'Partnerschaft für den Frieden' näher untersucht. Der Vergleich der europa- und sicherheitspolitischen Reaktionen zeigt, daß die NATO insgesamt flexibler auf die osteuropäischen Transformationsprozesse reagieren konnte als die in komplizierte Vertrags- und Gesetzesstrukturen eingebundene EG. Dennoch sollte eine stärkere Anbindung Mittel- und Osteuropas an die EG mit dem Ziel erfolgen, eine gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik zu schaffen sowie die regionalen Strukturen im ehemaligen Ostblock zu fördern. (ICI)

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[164-L] Kroupa, Vladimir; Smid, Milan:
Die Grenzen des Freien Marktes: die Tschechische Republik, in: veröff. von der Generaldirektion X, Direktorat D der Europäischen Kommission und der Generaldirektion IA, Direktorat B der Europäischen Kommission: Die Entwicklung der audiovisuellen Medienlandschaft in Mitteleuropa seit 1989, Berlin: Vistas Verl. 1997, S. 139-175, ISBN: 3-89158-188-2 (Standort: Bibl. TH Aachen(82)-RD7310)

Inhalt: Der Wandel der audiovisuellen Medienlandschaft in Tschechien ist von zwei im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Wandel bedingten Faktoren geprägt. War die Politik der entscheidende Wandlungsfaktor in der Anfangszeit nach der Wende 1989, gingen die wichtigsten Impulse nach 1991 von der Wirtschaft aus. Der Bericht zur Lage der audiovisuellen Medien in der Tschechischen Republik stellt zunächst den rechtlichen Hintergrund vor und beschreibt dann den Strukturwandel im Fernsehen nach der Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Zulassung der privaten Anbieter sowie im Bereich der deregulierten Filmwirtschaft. Die anfängliche Ablehnung jeglicher staatlichen Einflußnahme und die Vorstellung, daß der freie Markt öffentliche Interessen im Bereich der Medien automatisch vertritt, werden gegenwärtig in der Tschechischen Republik überdacht. Die Tendenz wird auch durch die Bedingungen des Assoziationsabkommens mit der Europäischen Union verstärkt. (PT)

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[165-F] Lehmann, Hartmut, Dr. (Bearbeitung):
Tschechische Arbeitslosigkeit und die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland

Inhalt: Diese Studie ist dazu bestimmt, zur Debatte über die Vor- und Nachteile einer offenen Grenze mit mitteleuropäischen Ländern beizutragen. Außerdem werden die Ergebnisse einen Beitrag zur wirtschaftspolitischen Debatte in Großbritannien leisten, bezüglich der Vor- und Nachteile einer offeneren EU und der Wettbewerbsposition gegenüber Ländern mit niedrigen Löhnen. GEOGRAPHISCHER RAUM: Tschechische Republik, Bundesrepublik Deutschland

Methode: Untersuchungsdesign: Trend, Zeitreichen; Panel. DATENGEWINNUNG: Standardisierte Erhebung (Stichprobe: 2.000.000; alle legalen Geschäftseinheiten in Tschechischer Region und Slovakischer Region; Auswahlverfahren: total) . Sekundäranalyse bereits vorhandener maschinenlesbarer Datensätze. AUSWERTUNG: Schätzung von Probit- und Logit-Modellen. Datenaufbereitung: Aufbereitung von CD-Rom.

Art: Auftragsforschung BEGINN: 199401 ENDE: 199606 AUFTRAGGEBER: Deutsch-Britische Stiftung für das Studium der Industriegesellschaft FINANZIERER: Auftraggeber

Institution: ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (Poschingerstraße 5, D-81631 München)

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[166-L] Pavlik, Petr:
Is the Czech economy ready for European union accession?, in: Journal of Social Sciences, Vol. 14/1998, Nr. 26, S. 82-99

Inhalt: Kurz nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in den meisten Staaten Osteuropas war es das Hauptanliegen der Außenpolitik dieser Staaten einen Beitritt zur Europäischen Union zu erreichen. Der Beitrag analysiert die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation der Tschechischen Republik auf dem Hintergrund dieser Bemühungen als ein "Wunder, das ausgeblieben ist". Anhand der Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung zeigt der Autor, daß die gegenwärtigen ökonomischen Probleme weniger aus dem politisch induzierten Systembruch resultieren; sie liegen vielmehr in der mikroökonomischen Sphäre des Konsums und den Restriktionen des für Reformen inadäquaten Rechtssystems. Obgleich sich die Kapitalmärkte seit 1994 wieder erholt haben, liegen sie im Vergleich zu Polen und Ungarn hinsichtlich Transparenz und Kreditfähigkeit noch weit zurück. (pre)

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[167-L] Verny, Arsene:
Investitionen in der Tschechischen Republik einschließlich ausgewählter Fragen des Rechtsverkehrs zwischen Deutschland und Tschechien, (F.I.T. Discussion Papers, No. 9/98), Frankfurt an der Oder: 1998, 78 S. (Standort: IZ Sozialwiss. Berlin(B2211); Graue Literatur)

Inhalt: Die Tschechische und Slowakische Republik, Ungarn und Polen bemühen sich darum, ihr Wirtschafts-, Rechts- und Steuersystem an die internationalen Regelungen anzugleichen. Hierbei orientieren sie sich insbesondere an EU-Standards. Das Diskussionspapier resümiert die Reform der wichtigsten wirtschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen der Tschechischen Republik unter dem Gesichtspunkt deutscher Interessen und Investitionsmöglichkeiten. Dazu gehören vor allem die Liberalisierung des Außenhandels und des Bankwesens, die Einführung des Handelsgesetzbuches und des Gewerbegesetzes nebst einer umfassenden Novelle des Bürgerlichen Gesetzbuches, die Schaffung der inneren Konvertibilität der Währung, die Einführung neuer Rechnungslegungsvorschriften und ein neues Steuersystem. Die wesentlichen Gesetzeswerke liegen in (nichtamtlicher) deutscher Übersetzung vor. (pre)

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[168-L] Voracek, Emil:
East-central Europe and Russia, in: Krzysztof Glass, Zdzislaw Puslecki, Barbara Serloth <Hg.>: Fremde - Nachbarn - Partner wider Willen?: Mitteleuropas alte/neue Stereotypen und Feindbilder, Wien: Österr. Ges. f. Mitteleurop. Studien 1995, S. 149-155, ISBN: 3-901449-53-1 (Standort: UB Bonn(5)-95-12710)

Inhalt: Der Autor untersucht in seinem Beitrag die Beziehungen Rußlands zu Ost-Mitteleuropa. Für die westlichen Staaten stellt sich dabei die Frage, ob sich lediglich die Grenzen nach Osten verschieben oder ob ein neues kollektives Sicherheits- und Kooperationssystem von Vancouver bis Vladivostock errichtet wird. Für die kleinen ostmitteleuropäischen Staaten wie die tschechische Republik ist die Lage kompliziert. Aus der Geschichte können sie lernen, daß keiner dieser Staaten alleine für seine Sicherheit garantieren konnte. Deshalb sollte Tschechien die Integration nach Mitteleuropa betreiben. (ICB)


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